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„Faszination Angeln Lingen“ wir sind dabei!

19. Feb 2018 | Geschrieben von Freddy Scheel | Kategorie: Companynews, Hauptnews, Highlights, Norwegen

Moin Moin liebe Meeresangelfreunde,

Am kommenden Wochenende vom 24.-25.02.2018 findet in Lingen die Messe „Faszination Angeln“ statt.
Sven, Sascha und Freddy sind für euch auf dem Stand von Heilhornet Angelreisen und Fishingadventure vor Ort und werden euch dort Rede und Antwort stehen. Ausserdem wird euch Sven, jeweils am Samstag und Sonntag von 15:00-15:40Uhr mit seinem spannenden Vortrag „Passion Heilbutt von ganz leicht bis ganz schön Schwer“ fesseln.

Wir sehen uns am Wochenende

 

Euer
Arctic-Sea-Team

Weitere Informationen findet ihr hier:

http://www.angelmesse-lingen.de/index.html
http://www.heilhornet-angelreisen.de/
https://www.fishing-adventure.com/

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Eiskalte Lachsfänge vor Rügen

12. Feb 2018 | Geschrieben von S.Weide | Kategorie: Bootsfischen, Companynews, Hauptnews, Highlights

Hallo Leute

Nachts -6°C, Tagsüber max. 0,0°C, der Wind weht mit 2-4Bft. aus südlichen Richtungen, also alles andere als gemütlich, aber die Lachse beißen!
Viele Angler bleiben zu dieser Jahreszeit bzw. bei diesen Temperaturen vor dem warmen Ofen sitzen, doch wir haben uns zum Lachsfischen vor Rügen aufgemacht.

Der Plan war, dass wir am vergangenen Mittwoch die „Yellowfinn“ von meinem Freund Gerd Huthwelker nach Schaprode auf Rügen verlegen, denn am Donnerstag wollten wir auf Lachs fischen.
Aber es kam die Nachricht: „Die Slippanlage und auch der Bodden sind bereits zugefroren“.
Das bedeutet, wir können das Boot zwar per Kran ins freie Wasser im Hafen bekommen, nur kommen wir nicht durch das Eis auf die offene Ostsee – einfach zu riskant und zu gefährlich, aber was nun?
Wer Gerd kennt weiß, dass er immer einen „Plan B“ und manchmal auch total verrückte Ideen hat.
Wir fahren nach Glowe und fischen von dort aus, so seine Worte.
Doch da gab es wieder ein Problem, denn in Glowe gibt es aktuell keine Slippanlage, da dort gerade eine Neue gebaut wird, also standen wir wieder oder immer noch vor dem Problem, dass wir wohl nicht zum Fischen kommen würden.
Wenn „Plan B“ nicht zieht, dann zieht „Plan C“ und der sah wie folgt aus:
Das Boot von Recklinghausen nach Sassnitz fahren und dort per Kran ins Wasser bringen und im Anschluss am Königsstuhl vorbei, nach Glowe fahren – echt irre der Mann, aber halt ein verrückter Trollingangler, ein guter Freund und angelbesessener wie ich!
Als ich am Mittwoch Abend nach der Arbeit in der Unterkunft eintraf, wurde ich nur gefragt, wo ich denn bleibe?
Horst Schmidl und Gerd hatten Hunger von der Tagesaktion und wollten endlich essen gehen, also Abmarsch.

Donnerstag morgen, wir verließen bei strahlendem Sonnenschein, 2-3Bft. aus Südost und -2°C den Hafen von Glowe in Richtung Fanggebiet. Ziel sollte die südliche Seite des Verkehrstrennungsbebietes (VTG) sein, doch kurzfristig entschieden wir uns um und fingen auf Höhe der „Doppelwracks“ (markantes Wrackpaar auf der Seekarte – in Trollingkreisen bekannt) an zu fischen.
Bei dem Wetter war für uns sofort klar, welche Köder ins Wasser kommen, nur war das den Lachsen noch nicht klar, aber warum nicht? Die Echolotbilder zeigten uns schöne Köderfischschwärme und auch versprengte Schwärme, also waren da Jäger unterwegs.

Um genau 12:25 Uhr kreischte die Bremse der äußeren Brettchenrute, die mit 45g vorbebleit war.
Komisch nur, dass mein Arctic-Sea-Teamkollege „Freddy Scheel“, mir genau das vorhergesagt hatte und auch der Köder passte, der „Rhino – Freddi Flutter XL in der Farbe Lollipop“.

Ich hatte das Glück, stand gerade an der Rute und konnte somit unseren ersten Lachsdrill in 2018 annehmen.
Oh, der war böse, zog mir im ersten Run gleich mal 50-60m von der Rolle und ich konnte nichts dagegen tun, doch dann blieb er stehen und der Drill konnte beginnen. Nach diversen Minuten konnte ich den 1,03m Lachs über den Kescher führen und Gerd ihn perfekt einlöffeln.

Somit war der Tag für uns schon gelaufen, denn wir hatten einen Lachs im Boot, was in den vergangenen Jahren nicht mehr zum alltäglichen Fischen vor Rügen dazugehört, denn die Fangzahlen sind bekanntlich in den letzten Jahren deutlich, aber immer noch mit guten Fangaussichten zurückgegangen.
Plötzlich springt Horst an die Riggerrute und nimmt den Fisch an, der sich den „Rhino – Flasher mit Softfish Lure in der Farbe Black Shiner“ in einer Tiefe von 25m genommen hatte.

Oh, der war aber noch viel böser als der erste Lachs und schon löste die auf 17m gestackerte (2. Rute in das Seil gestackert – gesetzt/geklemmt) Downriggerrute aus, die ich sofort in die Hände nahm und den 88cm Lachs relativ schnell landen konnte, denn Horst war immer noch am Drillen.
Übrigens biss der Lachs auf einen „Rhino – Lax Spoon L in der Farbe Old Witch“.
Nach guten 20min. Drill, konnte Gerd auch den Fisch vom Horst einlöffeln und dieser brachte satte 1,11m auf dem Maßband – lang aber auch sehr schlank der Kamerad – trotzdem herzlichen Glückwunsch!

Zwischenzeitlich genehmigte sich ein gut 30-36cm Lachs den „Rhino – Freddi Flutter in der Farbe Lollipop“, aber in der Größe XXL, also in 19cm Länge – Wahnsinn, dass ein so kleiner Fisch, einen so großen Köder attackiert. In der Hoffnung, dass er in 3-4 Jahren erneut an unsere Köder geht, wurde der Fisch außenbords wieder abgehakt (er war zum Glück gut gehakt) und in seinem Element belassen.
Aber das sollte nicht alles sein, denn den „Flasher“ genehmigte sich noch ein weiterer Lachs von 95cm, somit hatten wir bereits 4 maßige Lachse im Boot und wir waren mega glücklich, zumindest Horst und ich, denn die Fische kamen alle auf unserer Seite und Gerd wurde etwas unruhiger, denn logischerweise haben wir ihn immer wieder aufgezogen.

Wie sagt Gerd immer so schön: „Abwarten Männer, abgerechnet wird zum Schluss!“
Und so sollte es auch sein, als seine mit 70g vorbebleite Brettchenrute abmarschierte war uns sofort klar, dass dies erneut ein Fisch über einen Meter sein würde. Mehrfach kam der Fisch ca. 130m hinter dem Boot aus dem Wasser gesprungen, doch Gerd konnte diesen Fisch gekonnt ausdrillen, nur wollte er uns nicht sagen, welchen Köder er auf dieser Rute fischte, denn den hatte er unbemerkt getauscht.
Nachdem ich den Kescher sauber unter den Fisch bringen und ihn ins Boot ziehen konnte, blitzte uns erneut ein „Rhino – Freddi Flutter in der Farbe Lollipop, aber in der Größe L“ an.
Beim Vermessen und Wiegen brachte der Lachs 1,12m und knappe 15kg auf das Maßband bzw. auf die Waage – Petri.
Wie man sehen kann, hatte Gerd so manche Mühe, den Fisch vor der Kamera zu positionieren und wie waren im Anschluss seine Worte:
„Schluss jetzt, ich pack heute keine Rute mehr an!“ – Komisch, aber vorher wollte er unbedingt auch einen Lachs fangen und schon war er „an der Kante“ und konnte nicht mehr! 😉
Naja, ich habe ihn beim Fotografieren auch ein wenig gequält, aber das gehört bei so einem Fisch halt mit dazu. 😉

Was für ein perfekter Angeltag mit 5 tollen Lachsen – wie früher, so vor 5-6 Jahren, aber definitiv nicht an der Tagesordung.
Wir Trollingangler sollten über jeden Tag froh sein, wo man einen Lachs oder eine Meerforelle im Boot oder sogar nur den Biss hat.

Der Freitag war dann eine Nullnummer!
Da der Wind mit 4Bft. und teilweise noch stärkeren Böen aus Südost wehte, wollten wir an diesem Tag nicht ganz bis zum VTG fahren. Wir setzten etwas nördlich vom Knick (markanter Knick der 40m Linie auf der Seekarte) an und schleppten uns bis zu den Doppelwracks vor, doch trotz perfekten Lachsanzeigen auf dem Echolot, wollten die Fische an diesem Tag nicht beißen.

Dann kam der Samstag und brachte total bedecktes Wetter und teilweise Schneeschauer mit sich, es war mit -4°C barbarisch kalt und auf dem Boot mussten wir erst einmal Salz streuen, so glatt war das Deck glatt gefroren. Zum Glück wehte der Wind nur mit 2-3Bft. erneut aus südöstlicher Richtung.
Da die Strömungskarte die gleichen Daten, wie die Tage zuvor anzeigte, war erneut die südliche Kante des VTG das Ziel.
An diesem Tag konnten wir wieder 3 Lachse von 1,04m, 93cm und 88cm landen und hinzu kam noch eine richtig kräftige Meerforelle von 65cm.
Den ersten Lachs konnten wir relativ frühzeitig fangen, er biss auf einen „Rhino – Flasher mit Softfish Lure in der Farbe Michael Jackson“ in 20m Tiefe.

Danach tat sich eine ganze Zeit gar nichts, bis Gerd von Rhino-Ködern von „Damals“ sprach und wir sie montierten.
Die Rede ist von den „Rhino- Mag L in den Farben Black-Golden-Angel und Coper-Fire-Angel“ (beide nicht UV-aktiv).
Auf beide Köder biss hinter einer Tauchscheibe noch ein Lachs und zudem noch einer am Downrigger auf den „Rhino – Mag L in der Farbe Michael Jackson“, also ein klassischer Tripple-Hook – Wahnsinn.

Gerd hat seinen Lachs leider im Drill verloren, aber dafür waren seine Hände frei und er konnte den Lachs von Horst und mir keschern. Horst hatte wieder richtig zu tun, denn der Drilling saß bei diesem 1,04m Lachs genau im Maulwinkel und somit stellte er sich immer wieder quer und kam nur schlecht über den Kescher, aber Horst blieb ganz cool, sodass der Fisch gelandet werden konnte – Junge, war der böse – Horst war nach dem Drill ganz schön am Zittern.

Zum Schluss gesellte sich zu den 3 Lachsen noch die Meerforelle, die sich den „Rhino – Freddi Flutter L in der Farbe Lollipop“ schnappte.

Jetzt sind wir alle wieder zu Hause und müssen arbeiten, denken aber gerne an die 3 Tage zurück.
Als Fazit kann ich nur sagen, dass wir in 3 Angeltagen 9 Lachse und eine Meerforelle fangen konnten, was uns mehr wie zufrieden stellt, denn mit dem Ergebnis hatten wir nicht annähernd gerechnet. Aber wir scheinen einiges richtig gemacht zu haben und natürlich war das Glück mit auf unserer Seite.
Somit haben sich aber die Mühen mit dem Boot gelohnt.
Trotzdem waren es 3 sehr eisigkalte Angeltage, aber wir hatten viel Spaß und Erfolg an Bord der „Yellowfin“.
Viele halten uns für verrückt, bei dem Wetter ohne Kajüte und ohne Heizung zu angeln bzw. auf die Ostsee zu fahren, aber wir sind hart im Nehmen und haben noch Spaß dabei, auch wenn die Hände mal vor Kälte schmerzen und die Augen tränen!

Zum Schluss noch der schöne Anblick auf das Cap Arkona bei der Heimfahrt nach einem erfolgreichen Angeltag.

tight lines

Sven Weide

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Dorsche und Feuerquallen statt Meerforellen

29. Jan 2018 | Geschrieben von S.Weide | Kategorie: Hauptnews

Hallo Leute

Am vergangenen Donnerstag wollten wir (Gerd Huthwelker, Horst Schmiedl und ich) mal wieder zum Trolling.
Da die Fangergebnisse in Warnemünde zuletzt nicht ganz so rosig waren, entschieden wir uns das Boot nach Damp zu verlegen, denn dort haben Trollingfreunde zuletzt sehr gute Fangmeldungen überbracht.
Da ich am Donnerstag noch arbeiten musste, begaben sich Gerd und Horst erst einmal alleine auf den Weg nach Damp.
Mittags dort angekommen, wurde die „Yellowfinn“ geslippt und ab ging es in Richtung „Schwedeneck“.
Nachdem die ersten Ruten ausgelegt waren, stiegen auch sofort die Dorsche in guten Größen bis Mitte 60cm ein.
Auffällig war, dass alle Dorsche Sandaale (Tobiasfische) ausspuckten, denn die gab es hier anscheinend in rauhen Mengen.
Sandaal – da war doch was!
Richtig, es wurde sofort der „Rhino Lax Spoon“ und auch der der „Rhino xtra Slim“ in der Farbe Sandaal montiert und das sollte sich auszahlen.
Die Köder waren gar nicht lange im Wasser und schon gönnte sich eine Anfang 50cm lange Meerforelle den Spoon und die Jungs waren glücklich.
Besonders glücklich war aber der Gerd, denn die Farbe Sandaal wollte er vor langer Zeit schon von seinem Boot verbannen, doch zuletzt hat er sich auch bei ihm zu einem „Muss-Köder“ entwickelt. Das soll bedeuten, dass egal welches Setup wir fahren, immer min. ein Spoon in dieser Farbe im Wasser sein muss, vorzugsweise allerdings hinter der Tauchscheibe.

Am Donnerstag abend stieß ich zu den Jungs dazu, hörte mir die Fangmeldungen an und von Minute zu Minute wurde ich heißer auf den kommenden Tag.
Ich glühte quasi in allen Farben, wie man so schön sagt.
Freitag morgen kam etwas Ernüchterung, denn wir konnten kaum 40m weit gucken, so dicht war der Nebel und es wehte nicht ein kleinstes Lüftchen.
Da das Radar und die Karte nach einem Systemupdate nicht mehr ganz harmonierten, mussten diese erst noch kurz vor der Ausfahrt eingestellt und justiert werden und dann konnte es mit verminderter Geschwindigkeit in Richtung Schwedeneck losgehen.
An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an meinen „Lowrance-Experten“ und Teamkollegen Freddy Scheel.

Dort angekommen, ging es nahezu blitzartig und alle Ruten waren ausgelegt, denn mittlerweile verstehen wir drei uns Blind an Bord und das Team funktioniert ohne zu reden. Genau das macht aktuell so einen Spaß, mit den Beiden zu fischen, denn jeder weiß genau, was er an Bord zu machen oder auch zu lassen hat, egal ob die Köder ausgebracht werden oder ob gedrillt wird, einfach Klasse!
Gegen Mittag kam ein wenig Wind auf, der Nebel verschwand und die Sonne ließ sich sogar blicken, aber wo zum Teufel waren die Forellen?

5m Wassertiefe – nichts!
13m Wassertiefe – nichts!
Irgendwie hatten wir an diesem Tag nicht das richtige Mittel, um die Forellen zum Anbeißen zu verlocken, aber so ist halt Angeln.
Am Samstag sah es nicht viel anders aus, sodass wir wie am Freitag relativ frühzeitig unser „Baglimit“ an Dorschen voll hatten und die Flachwasserregionen mieden, um den Dorschen ein wenig aus dem Wege zu gehen. Was an allen Tagen aber viel schwieriger war, den Unmengen an Feuerquallen aus dem Wege zu gehen, die uns immer wieder die Köder, Rigger und tauchscheiben belegten, echt nervig und schmerzhaft an den Fingern.
Dennoch ließen wir uns die Stimmung an Bord nicht vermiesen, aber mit weiteren Forellen hat es leider nicht geklappt, schade.

Am Sonntag verzichteten wir auf eine Ausfahrt bei West 6Bft. in Böen 8Bft., was auch genau richtig war, denn ein Bekannter von uns brach auch um die Mittagszeit ab. Anstatt zu fischen, slippten wir das Boot in kürzester Zeit aus dem Wasser, sodass die Motoren jetzt noch eine Inspektion erhalten können und zur nächsten Schwachwindphase heißt es „Rügen wir kommen“, wo viele Bekannte am Wochenende schon sehr gute Fangergebnisse verzeichnen konnten.

Anbei noch eine kleine Anekdote, wie wichtig es ist, dass man seine Gedanken immer beisammen haben soll und nicht das „nigelnaglneue“ „HDS 7 Carbon“ auf dem Autodach liegen lässt. Eine Beschleunigung des Autos verzeiht auch ein Carbongerät nicht, sondern setzt zum Freiflug an, der meist mit einem harten Aufschlag und mehreren Saltos endet. Eine kleine „Spiderman-app“ wäre da das kleinere Übel gewesen.

tight lines

Sven

Tags: Arctic Sea Team News
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