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Trolling und was dann kommen musste!

28. Jan 2014 | Geschrieben von S.Weide | Kategorie: Hauptnews

Hallo liebe Leute

Am vorletzten Samstag, den 18.01. hieß es auf der „taff inaff“ wieder Leinen los.
Guido Skorsetz von den Quantum Specialist und Peter Mysliwietz waren meine Beifahrer, mit denen ich im östlichen Teil der Lübecker Bucht fischte – genauer gesagt gleich hinter dem Sperrgebiet vor Travemünde legten wir unsere Köder aus. Der Morgen sollte allerdings erst einmal mit einer Überraschung beginnen, denn ich hatte meine Winterstiefel zu Hause stehen gelassen – so ein Mist.
Zum Glück war Peter noch zu Hause und brachte mir noch ein paar warme Wintergummistiefel mit zum Passathafen, wo wir ihn später an Bord begrüßen durften.
Nach den ersten 1-2Std. mit nur sehr wenig Entertainment an Bord war ich schon am Überlegen, ob ich nicht das Revier wechseln sollte, aber nach einem Funkgespräch mit Gerd Huthwelker, sah es vor Pelzerhaken auch nicht besser aus, also hieß die Entscheidung: „Wir bleiben“.
Plötzlich, als ob jemand unter Wasser einen Startschuss gegeben hatte bissen die Fische und wir kamen richtig in Schweiß, denn teilweise gab es sogar einen Tripple-Hook.
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Den ganzen Tag fischten wir weiter in diesem Gebiet und variierten die Wassertiefen von ca. 10m bis 20m+ wobei die meisten Bisse um und bei 15m kamen. Auffällig war, dass wir fast nur auf die kleinen Köder Fische gefangen haben, also den Troutkillern und den kleinen Lax-Spoons. Hier waren die Farbe Black-Golden-Angel und die neue Farbe Sandeel ganz deutlich die Spitzenreiter. Der einzige große Köder der Fisch brachte, war der neue xtra-slim in der Farbe Sandeel, den wir auf 55-66ft. am Slidediver gefischt haben. Gegen 15:30Uhr haben wir dann die Rückfahrt angetreten und konnten dabei auf einen schönen Angeltag mit sehr vielen schönen Fischen und vor allem Meerforellen zurückblicken.

Das gute oder auch das Schlechte an der Ausfahrt war, Peter und ich haben wieder einen Quantum-Specialist-Angler versaut, denn Guido durfte an diesem Tag nahezu alle Fische drillen und somit auch seine ersten Trolling-Meerforellen landen. Sie waren zwar nicht alle maßig, aber immerhin endete das Maßband der größten Meerforelle bei 61cm (Mitte Schwanzflosse).
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Vorausblickend konnten wir die „Passat“ in einem schönen Sonnenlicht sehen – was für ein traumhafter Abschluss.
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Am vergangenen Sonntag wollte ich mich mit Frerk am Boot treffen, denn wir hatten gehört, dass sich durch die doch sehr kalten Temperaturen Eis im Hafen gebildet haben sollte.
Von daher wollten wir das Boot sicherheitshalber slippen bzw. in die warme Scheune bringen.
Als wir am Liegeplatz ankamen, sahen wir wie stark das Eis schon war und es stand harte Arbeit vor uns.
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Mit Spaten und so einiger körperlicher Betätigung schafften wir es dennoch die „Taff inaff“ zu drehen, sodass ich das Boot zur Slippe fahren konnte, wo Frerk mit dem Trailer auf mich wartete.
Ich muss ehrlich sagen, aber so ein Boot durch das knackende Eis zu manövrieren ist nicht ganz ohne, denn so ein wenig weiche Knie hatte ich schon. Es knackt irgendwie überall und so manches Mal hört man auch schon die ersten „weißen Mäuse“.
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Am Ende konnten wir aber die „Taff inaff“ nahezu problemlos und schadenfrei wieder in der warmen Scheune abstellen, wo sie sich jetzt bis zur nächsten Ausfahrt ausruhen und erholen kann.

Gruß

Sven

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Tags: Arctic Sea Team News
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Mitten drin und voll am Fisch

20. Jan 2014 | Geschrieben von Sascha Hausmann | Kategorie: Hauptnews

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Sonntagsausflug mit der Taff Inaff

18. Jan 2014 | Geschrieben von Sascha Hausmann | Kategorie: Bootsfischen, Hauptnews, Highlights

„Hallo Taff Inaff, ich bin die Betty, ich freue mich an Bord zu sein und möchte gerne einen Fisch fangen.“ lautete mein Morgengruß an die Taff Inaff.

Frerk, Flo und ich haben uns letztes Wochenende zu einem Sonntagsausflug auf der Ostsee verabredet. Während Flo bereits ein paar Erfahrungen beim Schleppen mit Frerk und Sven sammeln konnte, war diese Art der Angellei für mich definitiv ein Buch mit sieben Siegeln. Natürlich habe ich schon viel gehört und gelesen, aber meine Vorstellungskraft reichte bis dato nicht aus, um das System „Trolling“ zu verstehen.

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Während die beiden Männer das Boot mit samt Equipment ausfahrfertig machten, war ich mit der Aufgabe als Zuschauerin ganz glücklich. Downrigger, Sideplaner, Tauchscheiben, …  wie bitte?!

Richtung Neustadt machten die Männer die vielen Ruten klar und die unterschiedlichen Köder wurden auf unterschiedlichen Tiefen positioniert.  Dann hörte ich plötzlich meinen Namen und bevor ich auch nur eine Sekunde über das Hinterfragen meiner Aufgabe nachdachte, hatte ich auch schon eine Rute in der Hand. Mein Kopfkino startete sofort voll durch: „Das kann nicht deren Ernst sein, was mache ich jetzt? Ok…, erst einmal ruhig bleiben, einen festen Stand finden und kurbeln… hui!“ Frerk war natürlich sofort zur Stelle und erklärte mir das Geschehen und meine Aufgabe. Gut so, denn wenige Minuten nach dem Drill hielt ich eine schöne, 57cm lange Meerforelle in der Hand. Die Freude war riesengroß.

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Der Köder, ein Rhino Slim (Farbe Sandaal), den Frerk an diesem Tag zum ersten Mal nutze, war eine gute Wahl. Weitere Fische konnten ihm einfach nicht widerstehen. Ein ganz schön frecher Abschlepper 🙂

Auf der Höhe von Sierksdorf wendete Frerk seine Taff Inaff. Auch auf der Rückfahrt begrüßten uns kleinere Meerforellen, die nun weiter in der Ostsee wachsen werden. Eine Schönheit von 51 cm sammelten wir allerdings dabei noch ein.

Schleppen im Freiwasser.  Das war unser nächstes Ziel. Mit zunehmenden Wind (Ø10 m/s) wuchsen auch die Wellen. Es wurde richtig schön schaukelig an Bord. Was aber an unserer Stimmung absolut nichts änderte – wir hatten weiterhin unseren Spaß bei Stulle, Keks und Suppe.

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Frerk‘s Bauchgefühl gab ihm Recht. Im Freiwasser durften wir die Fischvielfalt der Ostsee genießen. Neben meinen geliebten Dorschen, konnten wir auch einige Seelachse schleppend verführen.

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Für mich war der Sonntagsausflug ein Tag wie eine Woche Urlaub. Entspannt, glücklich und zufrieden schmunzelte ich selbst am Abend noch. Bis ich diese Angeltechnik wirklich komplett verstehen werde, werden noch ein paar Sonntagsausflüge herhalten müssen, dennoch weiß ich, dass sich jeder von uns Dreien darauf freuen wird.

Denn (!) es geht nicht immer nur um‘s Angeln – es geht um die Schönheit der Natur, die Freundschaft und dem Einklang mit dir selbst.

Fishing is much more than just fun – It’s a way of life!

Alles Liebe, Eure Betty

Die Details zu Köder, Tiefen & Co. findet ihr auf der Taff Inaff Homepage, genau hier: Taff Inaff/ Windspiele

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