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Das Quantum Sea Team heißt jetzt Arctic Sea Team. Alle Neuigkeiten bald hier, neue Webseite, neue Veranstaltungen, neue Highlights! Sei dabei …
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Angelreisen Hamburg Magazin

12. Jun 2015 | Geschrieben von Sascha Hausmann | Kategorie: Hauptnews

Da ist das Ding!

Angelreisen Hamburg ist das erste Unternehmen in der Angelreisebranche, das ein Online-Magazin kostenlos herausgebracht hat! Es erscheint zwei Mal im Jahr und ist voll gepackt mit spannenden Norwegen-Berichten, natürlich ist auch das Quantum Sea Team mit von der Partie. Wir freuen uns, Euch den Bericht über die Angelanlage Lesund nun auch Online präsentieren zu können.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Euch euer Quantum Sea Team!

 

Hier geht’s zum Lesundbericht

Ps: Hier geht’s zum ganzen Magazin: Angelreisen-Magazin

 

 

 

 

 

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Tags: Arctic Sea Team News
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Du wunderschönes und manchmal grausames Norwegen

8. Jun 2015 | Geschrieben von Sascha Hausmann | Kategorie: Companynews, Hauptnews, Highlights

Wir haben unsere Tour extra in den Juni gelegt, weil das Wetter in den letzten Jahren immer gut um diese Zeit war. So sehr wir dieses Land lieben, so verstehen wir jetzt nicht, was wir ihm getan haben. Wir haben ein Top Revier vor unserer Haustür, mit Riffen und Plateaus, wovon wir die ganzen Jahre geträumt haben und die Erreichbarkeit dieser Top – Stellen sucht ihresgleichen…und dann das…wir haben jetzt den sechsten Sturmtag und es ist keine Besserung in Sicht.

Gestern war der einzige Tag, an dem wir Nachts fischen konnten, aber kaum an der Top – Stelle angekommen, bei super Bedingungen ( wir hatten abnehmenden Wind ), na wer kam da auf uns zu?? Richtig, unsere Freunde der norwegischen Marine, die uns auf ihre freundliche aber doch sehr bestimmende Art zu verstehen gaben, daß wir uns wieder 5sm richtung Osten in den Fjord „zurückziehen“ müssen.

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Da half uns die Freude auch nicht drüber hinweg, dass ich in der ersten Drift die wir dort gemacht haben, einen 20kg Dorsch landen konnte und wir uns schon auf eine „Hammer – Nacht“ eingestellt hatten.

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Denn wir wussten ja was YR.no vorhergesagt hatte für die nächsten Tage…
Also was sollten wir machen, die Marine war beiweitem Stärker und mit Pilkern auf die Marine werfen machte bei einer 35mm Kanone auch wenig bis gar keinen Sinn, zumal wir die Gesetze in diesem Land akzeptieren.

Also nahmen wir den Weg zurück auf uns und nach 5sm studierten wir unsere Seekarten, befragten das Ipad mit dem Navionics  nach der genauen Daten und  fanden Inshore noch ein Plateau.

Vielleicht, geht hier ja was.

Uns blieb die Erkenntnis, nachdem uns sehr Tief ein 4- strahliger Militärjet über unsere Köpfe gedonnert war, daß die Jungs das nicht zum Spaß gesagt hatten. In der ersten Drift riss uns Julien´s kreischende Bremse aus unseren Gedanken…was wäre gewesen, wenn wir da draußen hätten bleiben können? Tja, vielleicht hätte ich „meine Wand“ noch einmal an den Haken bekommen, oder Julien und/oder Gerald hätten ihre „personal best“ an Dorschen knacken können ….hätte hätte Fahrradkette.

Aber zurück zu Julien ´s kreischender Bremse. Nach kurzer Zeit hatte der Fisch seine Fluchten eingestellt, wir spekulierten, ob es nicht doch „nur“ ein guter Dorsch sein könnte. Aber als wir die Silhouette im Wasser sahen, war uns klar…ein „Sportbutt“… dieser hatte dann doch noch 12kg auf den Gräten und machte trotzdem viel Spaß im Drill.

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Dieser Biss hatte uns wieder Mut gemacht, sodass wir zu weiteren Driften auf dem Plateau ansetzten. Es dauerte nicht lange und Julien´s Bremse kreischte schon wieder los…dieses mal schien der Fisch größer zu sein, denn die Fluchten waren schon viel häftiger.
Nach 10min lag dann ein 25kg Butt bei uns an Board und wir waren wieder ein bisschen mit Norwegen versöhnt.

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Wir fuhren nach weiteren zweieinhalb Stunden ohne Fischkontakt zurück in den Hafen, in der Hoffung, daß sich YR.no doch irrt und es nicht so häftig wird wie sie es angesagt hatten, und wir doch noch einmal die Möglichkeit bekommen würden „die Wand “ zu fangen.

Wenn wir jetzt aus dem Fenster blicken, füllen sich leider unsere Anglerherzen mit Trauer, denn wir haben sogar noch mehr Wind wie vorhergesagt, sodaß an ein rausfahren Richtung Westen nicht zu denken ist.

Jetzt sitzen wir drei hier und beratschlagen, ob wir dieses wunderschöne Land schon eher verlassen, oder ob Odin uns nocheinmal ein Fenster von sechs Stunden gibt, um rauszufahren und dem nachzugehen, was wir Norwegenfans so lieben…uns den Wind um die Nasen wehen lassen, den salzigen Geschmack auf der Zunge spüren, oder die Vorfreude auf das Ungewisse zu haben, was der Nordatlantik so für uns bereithält. Das macht doch diese Leidenschaft und unsere Verbundenheit zu unserem Hobby aus.

Wir beobachten stündlich das Wetter und hoffen euch noch einmal mit uns auf eine Offshore – Reise nehmen zu können…hier auf Senja, eines der besten Reviere für große Fische das wir bis jetzt in Norwegen gefunden haben….wenn das Wetter mitspielt.

In diesem Sinne…

Grüße aus Nord – Norwegen

Julien, Gerald und Sascha

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Senja Rockt – on and on

6. Jun 2015 | Geschrieben von Sascha Hausmann | Kategorie: Companynews, Hauptnews, Highlights

Heute konnten wir nach endlosen vier Tagen Regen, Kälte und vor allem Sturm wieder auf´s Wasser.

YR.no hatte uns für heute einen tollen Tag mit wenig Wind und Sonne vorausgesagt, also sind wir heute um 08.00 Uhr aufgestanden und haben uns schnell fertig gemacht.

Aber leider wurden wir dann doch mit Regen und Wind begrüßt, aber wir dachten uns, dass das schon wird. Also Leinen los und ab zum Fischen. Wir hatten nach dem Ausgang des Veidmannsfjorden noch mit der Restdühnung der Vortage zu kämpfen, aber unser Hägingen 20Fuß mit 100PS, bahnte sich seinen Weg in Richtung offenes Meer.

Ziel war heute, ein Plateau am Rande der Abbruchkante zum Schelf, wo es laut Seekarte erst auf 200m, und dann auf 400m abfällt. Auf diesem Plateau lag bis heute immer diese „Atrappe“, auf die die norwegische Marine ihre Schießübungen abgehalten hatte…diese war nun weg und wir konnten das Gebiet endlich unter unsere Haken nehmen. Die ersten beiden Driften brachten uns schöne Dorsche bis 90cm.

 

Ich beschloß meine Fin Nor Vertical Jig 1,80 m mit 300g Wg fertig zu machen. Ein geiler Stock zum Fischen auf Dorsch…ich hatte einen 300g Deep Sea Pirk montiert und ab ging die Fahrt in die Tiefe von 26m.

Ich liftete den Pilker kurz an und dann war er da, oder besser gesagt sie war da…“meine ganz perönliche Wand“. Ein unbeschreiblicher Schlag durchzog meine Rute, die sich bis zum Handteil durchgebogen hat. Ich habe schon viele Butte während meiner Norwegenreisen gefangen und ich wartete sehnsüchtig auf meine Wand, jetzt gingen mir viele Sachen durch den Kopf…halten die Knoten, wie sitzt der Köder und so einiges mehr.

Konnte ich dem Fisch 1-2 Kurbelumdrehungen abgewinnen, so musste ich ihm diese auch gleich wieder hergeben. Ich versuchte dem Fisch nach 20 Minuten mehr Druck zu geben, da ich immer näher an die 200m Kante kam und ich wusste, wenn er über diese Kante geht, dann kann ich ihn nicht mehr halten. Und dann passierte das was passieren musste, der Haken schlitzt aus und „meine Wand“ war wieder weg. Die Enttäuschung stand mir ins Gesicht geschrieben und auf dem Boot wurde es ganz still.

Gerald und Julien kennen es nur zu gut, wie es ist so einen Fisch zu verlieren…und ich war am überlegen: „Hätte ich ihm mit der 30lbs Rute mehr Druck geben können?“ Aber all diese Überlegungen waren hinfällig, da es nicht mehr zu ändern war. Man kann noch soviele Butte der 25-30kg Klasse gefangen haben, wenn so ein Fisch kommt, lernt man immer wieder dazu. Leider ergeben sich diese Gelegenheiten nicht so oft im Leben…aber gut.

Gesehen hätte ich den Fisch gerne! Nach dem abschütteln meiner Gedanken, kreischte Julien´s Bremse los und ich dachte jetzt hat Julien ihn drauf und ich kann ihn doch noch sehen, aber nach kurzer Zeit stellte sich der Fisch als viel kleiner heraus. Julien hatte zwar auch einen tollen Butt von 14 kg fangen können, aber dieser war, und da waren wir uns alle an Bord einig, nicht „meine Wand“. Dieses Revier hat so viel Potenzial, dass ich mir sicher bin, hier hat jeder die Möglichkeit seinen Traumfisch zu fangen…und vielleicht meint der Wettergott es noch mal gut mit uns und ich darf es noch einmal versuchen.

 

 

In diesem Sinne,

Grüße von der Insel Senja…

Julien , Gerald und Sascha

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