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Silber satt um Rügen

15. Apr 2016 | Geschrieben von S.Weide | Kategorie: Bootsfischen, Companynews, Hauptnews, Highlights

Vom 07. -10.04. fand in diesem Jahr das 10. Rügener-Trollingtreffen in Schaprode statt.
Das beliebte Trollingtreffen gehört zu den Best besuchtesten Trollingtreffen in Deutschland und soweit ich weiß, reden wir hier von 56 Booten.
Angereist sind wir (Horst Schmiedel, Gerd Huthwelker und ich) bereits am Mittwoch, um das Boot von meinem Freund Gerd und unser Tackle zu checken und Angelklar zu machen.
Ziemlich sicher war, dass der Donnerstag nicht gestartet wird, denn 6Bft. mit Böen 7 ist doch ein wenig zu heftig.
Wie erwartet, wurde der Donnerstag und später auch der Freitag nicht gestartet, was von der Wettkampfleitung auch völlig richtig entschieden wurde.
Von daher musste für diese beiden Tage ein „Plan B“ her, denn in Schaprode ist doch eher „der Hund“ begraben, als das man dort etwas sinnvolles unternehmen könnte.
Zum Glück ist April und die Heringe sind bereits in Massen in die Bodden gezogen – also warum nicht auf das „kleine Silber“ – Heringe angeln.
Beim Thema Heringsangeln bekomme ich leider immer wieder eine Gänsehaut, denn beim Gedanken an die Schuppen und das Ausnehmen hinterher läuft es mir kalt den Rücken runter.

Frei nach dem Motto: „Erst das Vergnügen, dann die Arbeit“ – komisch, aber lautet der Spruch nicht genau anders? 😉
In weiser Voraussicht hatte ich div. Heringssysteme eingepackt, was sich als richtig erwies, denn wir konnten div. Heringe bis 34cm zum Anbiss überlisten.

Was an beiden Tagen deutlich zu erkennen war, das sich 2 Systeme ganz klar als am Besten bewiesen.
Das „Holografix“ und das „Larves“ mit den kleinen 6er Haken mochten die Heringe ganz klar am Liebsten.


 

Samstag-Morgen wurde dann der Start bei fast zu guten Bedingungen frei gegeben, denn es war 1Bft. vorhergesagt mit Sonnenschein.

Um 6:45Uhr starten alle Boote, nach einem Donnerschlag, gen offene See.
Nur wo stehen die Lachse jetzt, das war die große Frage.
Zuletzt war es doch sehr zäh, die Lachse zu fangen und somit kamen viele Boote ohne Fang in den Hafen.
Jetzt hatten wir aber 2 Tage lang Sturm und das mischt die Karten doch sehr oft neu.
In den Tagen zuvor telefonierte ich noch mit Lars Vormelker und Mike Luner und holte mir von denen noch so manchen Tipp ab, die sich als richtig erwiesen.
Der Anfang ging relativ gut los, den relativ schnell konnten wir unseren ersten Lachs „einlöffeln“, der 77cm auf die Messlatte brachte.
Gebissen hat dieser Lachs am Sideplanner auf einen mit 10g vorbebleiten Rhino Mag in der Farbe „tripple G“ (entwickelt sich immer mehr zu meiner Lieblingsfarbe).
Plötzlich gab es einen Hammerbis am Sideplanner daneben, der mit einem 25g-Paravan und einem Rhino Mag (gold swedisch flag) bestückt war.
Leider haben wir diesen Fisch nach div. Fluchten und Sprüngen aus dem Wasser so ca. 40m (das Brett war schon ab) hinter dem Boot verloren – schade!
Kurz vor Feierabend war aber doch noch ein 90er Salmon so gnädig und biss an meiner Tauchscheibe, die mit einen Rhino Lax in der Farbe „Sandeel“ bestückt war.

Sonntag war dann freies Fischen und wie sollte es anders sein, da beißen die Fische besser.

Wir konnten bis 12:30Uhr drei schöne Silbertorpedos bis Ende 90cm einlöffeln und ein Fisch der 15kg+ Klasse verabschiedete sich genau 2m vor dem Kescher.
Der Fisch machte in dem um 6°C warmen Wasser richtig Druck hinterm Boot – wie wir immer sagen: „Der war richtig böse“.
Wo ist denn das Biest sagte Gerd noch, als der Lachs fast auf den Motor Sprang bevor er zur nächsten Flucht ansetzte.
Wahnsinn, aber solche Bilder kann man nur verstehen und nachempfinden, wenn man sie selber einmal erlebt hat.

Alles in Allem sehr schöne Tage vor Rügen mit „Silber satt“ und gewaltigen Luftsprüngen der Lachse hinter dem Boot – Erinnerungen und Gesprächsstoff für die nächsten Jahre.

Alles in Allem ein paar sehr schöne Tage vor Rügen mit Silber satt!

Tight lines

Sven Weide

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Tags: Arctic Sea Team News
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Wiedersehen macht Freu(n)de, Teil 2

5. Apr 2016 | Geschrieben von Sascha Hausmann | Kategorie: Brandung, Companynews, Hauptnews, Highlights

Ein Gastbeitrag von Florian Wolff

Nachdem Inga Stamm, Björn Plawer, Sascha Hausmann und ich uns Ende Februar zum Brandungsangeln wieder getroffen und jede Menge Spaß miteinander hatten, beschlossen wir dies schnellstmöglich zu wiederholen.

Am 01.04. war es so weit. Tagelang beobachteten wir vorher das Wetter und diskutierten, wo die Reise hin geht. Die Wettervorhersage sagte nahezu Flaute mit drehendem Wind und strahlendem Sonnenschein voraus. Nicht so richtig optimale Bedingungen zum Brandeln.

Am frühen Nachmittag ging es los. Zu dritt im Touran mit all dem Tackle war schon die erste sportliche Leistung. Da haben sich die stundenlangen Tetrissessions in der Jugend wirklich gelohnt. Der Wagen war inklusive Dachbox vollgeknallt bis zum Dach.

Bei Baltic Kölln in Heiligenhafen schnell noch die Würmer rausgeholt und dann ging es in die Hohwachter Bucht. Trotz der etwas schwierigen Verhältnisse sah das Wasser sehr gut aus.

    

Es dauerte nicht lange, da hatte Björn die erste Platte am Band. Bei Sascha und mir dauerte es auch nicht lange und wir waren mit schönen Platten entschneidert.

 

Als Björn und ich bei Sascha standen und uns noch ein paar Tipps abholen wollten, schlug es kräftig in einer seiner Ruten ein. Der Drill zeigte schon, dass etwas Größeres zu erwarten war. Ein 47er Butt kam an Land und das Grinsen war für den Rest des Abends nicht mehr aus Saschas Gesicht zu bekommen. Wie Sascha später auf der Rückfahrt erzählte, seine größte Ostseescholle aus der Brandung bisher.

 

 

Björn und ich landeten kurz darauf auch noch Platten über 40 cm. Auch für Björn und mich neue Bestmarken aus der Brandung.

 

Als es dämmerte zog das Fangtempo noch ein wenig an und jeder hatte auch seine Dublette dabei. Glücklich und mit gut gefüllten Eimern beendeten wir um 23 Uhr das Fischen.

Insgesamt ein wirklich toller Angeltag mit tollen Fischen. Unser Tackle konnte endlich mal zeigen, was es drauf hat. Die selbstgebauten Vorfächer konnten ihre Fängigkeit beweisen. Nochmal vielen Dank an Sascha für die tolle Beratung.

Schade, dass Inga mit Grippe flach lag und nicht dabei sein konnte. Ich freu mich schon auf die nächste Runde, bei der sie hoffentlich wieder mit angreifen wird.

Tight Lines!

 

Florian Wolff

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