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Das Quantum Sea Team heißt jetzt Arctic Sea Team. Alle Neuigkeiten bald hier, neue Webseite, neue Veranstaltungen, neue Highlights! Sei dabei …
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Stoppelcup 2016

27. Aug 2016 | Geschrieben von Sascha Hausmann | Kategorie: Brandung, Companynews, Hauptnews, Highlights

Aufgeregt betreten wir das Stoppelfeld am 13. August 2016 in Ostermade an der Ostseeküste. Auf dem frisch abgeernteten Feld findet der Stoppelcup 2016 statt. Ein kleiner Haufen Werfer hat sich verabredet, um neue Bestmarken zu erreichen. Florian und ich sind als Gäste mittendrin. Unsere neuen Brandungsruten – für die kommende Brandungsangelsaison – begleiten uns.

k-Masterpiece_Horst Engelland

Zunächst schauen wir dabei zu, wie das Stoppelfeld zu einem Wurffeld umfunktioniert wird. Dazu werden Seile gespannt und Metermarken gesetzt. Bei 80m finden wir das erste Schild. Das Letzte drücken die begeisterten Werfer bei weit hinter 200 Metern in den Boden. Jeder darf sich zwei Bleigewichte aussuchen. Die zwei weitesten Würfe, mit den ausgesuchten Gewichten, zählen. Wir bieten den sportlichen Männern an, unsere Demomodelle zu testen. Einige von den Werfern haben das letzte Mal vor über 10 Jahren eine Brandungsrute mit montierter Stationärrolle in der Hand gehabt. Darunter aber auch viele, die ausschließlich mit „englischer“ Rute und Multirolle werfen. Die anfängliche Skepsis ist schnell behoben, das Interesse geweckt. Alle drei Ruten werden mit der Rolle „World Champion Surf FD“ und einer 0,28mm Trophy DC Taper Line geworfen.

k-Horst I

Dirk Christiansen wählt die Maniac Duracast Surf. Eine hochwertige Weitwurf-Brandungsrute aus dem mittleren Preissegment. Sein erster, schräg abgelegter Wurf erzielt auf Anhieb stolze 180m. Nach dem zweiten Wurf finden wir das Blei bei über 190 Metern. Er ist sich ziemlich sicher, dass diese Rute das Potenzial für 200-Meter-Würfe hat. Dirk probiert sogar einen Pendelwurf, der wirklich nur von erfahrenen Werfern durchgeführt werden sollte. Auch diesen steckt die grüne Schönheit locker weg.

k-Maniac_Dirk Christiansen

Das Meisterstück, die World Champion Surf Masterpiece, wird heute oft geworfen. Der kraftvolle und zugleich leichte Blank aus hochwertigem HM-Kohlefasermaterial verfügt über optimierte Aufladeeigenschaften. „Ein geiler Stock“ ruft Horst Engelland uns nach seinem ersten Wurf zu. 190m knackt er auf Anhieb.

k-Dirk VI

„Hart“ ist aber nicht jedermanns Geschmack: Während Dirk über 190m mit der etwas weicheren Maniac erzielt, sind seine Würfe mit der straffen Masterpiece doch deutlich kürzer. Horst schafft dagegen mit der Maniac kaum 175 Meter Würfe. Das Blei, an der schwarz-orangenen Masterpiece, ballert er jedoch auf Anhieb bei über 190m in den Boden. Wir haben für jeden Geschmack eine Rute im Programm.

Eine echte Spaßrute ist eindeutig die Iron Surf. Vor allem für Neueinsteiger im Brandungsangeln ist die blaue Rute dringend zu empfehlen. Die Iron verzeiht jeden Wurf-/Anfängerfehler. Beim Werfen bringt sie heute Ihre Bleie auf weit über 150m.

k-Horst VI

Wir beobachten an diesem Tag wirklich viele 200 Meterwürfe bei den Multirollenwerfern. Darunter gelingt es Dirk Christiansen ein Blei an „englischem“ Gerät auf 230 Meter Weite zu bringen. Hochkonzentriert und elegant pendeln die Werfer das Blei über das gelbe Stoppelfeld, um es dann von der Rute bis ans Ende des Feldes zu katapultieren. Faszinierend und beeindruckend zugleich.

k-Brandungsruten

Weitere tolle Berichte und Bilder findet ihr auf der Seite für das Meeresangeln und Distanzwerfen von Dirk Christiansen: Surfcasting-Blog

Den Stoppelcup 2016 beenden wir mit einem netten Grillabend, kühlen Drinks und entspannter Stimmung auf dem Hof von Dirk Christiansen.

Tight Lines, Betty & Flo

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Vinjesjoen ——–Wunderschön

26. Aug 2016 | Geschrieben von Steini | Kategorie: Hauptnews, Highlights, Norwegen

Es fing alles bei einem Glühwein im Februar 2016 an. Zwei Kollegen getroffen und natürlich auf das Thema „Angeln“ gekommen. Ich erfuhr das die Beiden sich für eine Anlage im Norden entschieden haben und dieses auch schon gebucht hatten. Für mich stand schon vorher klar: 2016 gibts es ne „Männerreise“für mich und meinen Sohn nach Norge. Also noch schnell nen Freund gefragt, ob er mit seinem Sohn auch Lust habe ……und fertig war das Quartet. Also ans Telefon und meinem lieben Teamkollegen Ares von Angelreisen Hamburg angerufen: Ares ….einmal bitte Vinjesjoen 4 Person in der“ richtigen „Woche…… gesagt getan ,am 17.08.2016 war Abflug.

Nach einem wirklich katastrophalen Anreisetag ( Flieger in Hamburg 40 min zu spät getartet)und Megastress dadurch in Oslo , unser Gate für den Anschlussflug nach Evenes war eigentlich schon geschlossen,kamen wir doch völlig fertig in der Anlage an……….allerdings ohne einen Koffer und einem Rutenrohr …..es war nicht im Flieger. Wir wussten aber ,das um 23.00 Uhr noch ein Flieger landen sollte und hofften.

Am nächsten Morgen während des Früstücks kam dann das ersehnte Taxi vom Flughafen und brachte das fehlende Gepäck,die Freude war natürlich groß,jetzt konnte der Urlaub beginnen.

Ruten fertig ,Sachen ins Boot und es sollte endlich los gehen und als ob Odin den gestrigen Tag wieder gut machen wollte,weckte er uns mit einem Wetterchen vom allerfeinsten……strahlende Sonne war angesagt und Wind von 3m/s

 

DSC_0083

Es sollte also raus gehen -Offshore -der bekannte Krasskallen sollte unser Ziel sein. Zu meiner Überraschung war auch ein gut befreundetes Team( EBG-SEA-Team) von uns zeitgleich in der Anlage so konnten wir gleich im Verband mit mehreren Boote auslaufen, was mir gerade mit Kindern an Bord sehr gut gefällt, denn man weiß ja schliesslich nie was passiert.Doch draussen kam dann schnell die Ernüchterung:Es lief noch eine gewaltige Restdünung vom Wetter der vergangenen Tage.Laaaaaaaange Wellen kamen auf uns zu und man konnte zusehen , wie die Kids immer blaßer wurden im Gesichtund dann kam er auch der bekannte Satz:Mir wird schlecht. Also Steuer rum und ab gings in Richtung Vesteralenfjord. Auf dem Weg dorthin noch ein paar Plätze ausgemacht und man konnte deutlich sehen, wie die normale Gesichtsfarbe der Jungs wiederkam.Unsere Entscheidung sollte sich noch als Goldrichtig herrausstellen….

Also der Köder muss nass und es dauerte nicht lange und alle Ruten waren krum. Gute Dorsche kamen ins Boot bis hin zu 10 Kilo. Sie standen so zahlreich in 18 Metern Tiefe zwischen den kleinen Seelachsen das ich erstens gar nicht mehr zum angeln kam und zweitens  die Kids bremsen musste ,denn ich sollte die Fische ja auch noch alle fertig machen.

DSC_0119

Mit reichlich Fisch an Bord steuerten wir nach diesem ersten tollen Tag wieder den Hafen an und als nach und nach die anderen Boote einliefen,hatte zwar einige grössere Fische an Bord, jedoch aber auch nur ein oder zwei Stück davon.

 

Am nächsten morgen wurden wir wieder von einer herrlich scheinenden Sonne geweckt. Wind 1M/S aus Süd und Temperaturen von netten 20 Grad ……vom Feinsten……schnell gefrühstückt und heute sollte es raus gehen…. an eine Stelle ,welche mir am vorabend schon auf der Karte ins Auge gefallen war. Als wir wieder aus den vorgelagerten Schären raus kamen aufs offene Wasser wurde uns schlagartig klar: Da hatte jemand über Nacht das ganz große Bügeleisen in die Hand genommen und den Atlantik in einen Spiegel verwandelt -Danke Odin.

Auf dem weg zu unsrerem eigentlichen Platz machte wir schon mal an einem Unterwasserberg stop welcher so auf 30 Meter anstieg. Es dauerte nicht lange und die erste Rute bog sich wieder , ein schöner Dorsch konnte dem Skrei Shad nicht wiederstehen. Ok, wir setzen noch mal ne Drift an ……doch was war das ? Eine große schwarze Rückenflosse stach mir in einiger Entfernung ins Auge .Also nix mit neuer Drift , hin da,und zwar sofort. Was wir dann erleben durften ließ den Jungs den Atem stoppen. Natur pur hieß die Devise, eine Gruppe Orcas trieb ihr Unwesen und sie hatten sichtlich Spass dabei, einfach unglaublich. Da Jungtiere dabei waren wollten wir auch nicht zu dicht ran man kann ja nie wissen, aber ein Foto wollte ich schon gerne hat man ja nicht alle Tage. Kamera raus , wo ist das Tele?????? Ach ja ,in der Bude auf dem Tisch ! Mist verfluchter Pupkack.

Orca1

 

Nach dieser super Show ging es dann zu unserem eigentlichen Ziel und was uns hier erwartete war einfach schier unfassbar. Der Fisch stand hier gestappelt aber bis zur Decke. Wieder waren hier die Dorsche unter bzw. zwischen den kleinen Seelachsen in den flachen Bereichen. Es ging ruck zuck und alle 4 Ruten bogen sich dem Wasser entgegen. Oh Oh …..das gibts doch nicht ….oh man  …eyyy …guck mal …..kamen die Sprüche von den Jungs , denn hier waren schon andere Gegner am ziehen.

DSC_0162

 

Sportliche Freiwasserdorsche 12-13-14 Kilo zogen mit aller Kraft um nicht nach oben zu müssen,unsere Bütt füllte sich wieder mal rasant mit klasse Fischen.

DSC_0168

Wir drifteten mit etwa 0,8 Knoten ohne Wind nur durch die Gezeiten, perfekt.Als wir dann ins tiefere Wasser kam , blieben die Dorschbisse aus ,aber etwas anderes schnappte sich das Gummi von meinem Freund Frank und ließ seine Stationärrolle mal aufschreien. Rasant lief die Schnur runter trotz der gut eingestellten Bremse. Ein kapitaler Seelachs gesellte sich zu unseren Dorschen an Bord.

DSC_0170

 

Doch der Tag war noch nicht  zu Ende. Es fehlte uns noch was:Der Deckel für die Bütt! Die Zeit war gut ,die Drift auch ,Köder umgestellt und…..Er kam! Wieder war es Frank(angelte zum ersten mal in Norwegen) seine Rute,die sich bog und diesmal wurde  seine Multirolle auf ihre Haltbarkeit getestet. Mit ordentlich Schwung wurden 50 Meter Schnur abgezogen ,was Frank an seinem Linecounter der Rolle beobachten konnte. Eine kuze Pause ,Frank fing leicht an zu pumpen, und wieder zog die Schnur runter. Schlagartig wurde mir klar wer da unten im Wasser zog. Also Frank beruhigt,er wusste schon nicht mehr wie Ihm geschah , und Platz gemacht im Boot. Erst mal alles aus dem Weg, Ruten weg , Köder weg ,Bütt so gut wie es geht beiseite. Den Kids Ihre Plätze zugewiesen, direkt auf die Pilotensitze bitte…..anschnallen und das Rauchen einstellen ….lach. Noch war die Größe nicht richtig abschätzbar. Einige Sachen gingen mir so durch den Kopf: Fender ? ist da,Seil?ist da, Harpunenstab mit dem Haihaken? ist ….ist …ist neben dem Teleobjektiv -Daumen hoch !Also das Gaff muss reichen. Nach  2 weiteren Fluchten kurz unter der Wasserobfläche konnte wir den Fisch dann erfolgreich landen und die Freude und das Erstaunen war groß.Mit Bombenstimmung ging es zurück zur Anlage.

DSC_0182

 

Am späten Abend erzählten Wir den anderen Jungs von unsrerem sensationellen Angeltag, und es wurde gleich beschlossen das Ziel am nächsten Tag noch mal anzulaufen ,diesmal allerdings mit4 Booten. Auch das sollte wieder ein hervorragender Tag werden allerdings durch den aufkommenden Nordwind nicht mehr mit dem Vortag zu vergleichen.

 

Als Fazit möchte ich noch sagen: Eine Traumwoche mit einem (wenn das Wetter  mitspielt) wirklichen Ausnahmerevier vor der Nase,guten Booten und einem klasse Service vor Ort. Hat mich nicht zum letzten mal gesehen das kleine Örtchen ,denn ich habe da noch ne Rechnung offen ….mit ner Wand,lach

 

Bis dahin stramme Schnüre,

 

Steini

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Nordic-Sea-Fishing Tour am Rognsund 2

26. Aug 2016 | Geschrieben von Sascha Hausmann | Kategorie: Companynews, Hauptnews, Highlights, Norwegen

Der Abschied fällt schwer!

Sechs Tage abwechslungsreiches Wetter und Fischen am Rognsund liegen hinter uns und morgen droht die Abreise. Heute haben wir die guten Verhältnisse noch einmal genutzt und Heilbutt Nummer 13, 14 und 15 gefangen. Außerdem kamen Dorsche bis 11 Kilo an Bord. Guiding-Gast Jens Siedentopf stieg in einem Gewaltmarsch auf den Gipfel über der Anlage und schoss das tolle Panorama-Foto zum Abschluss.

Auch 2017 werden wieder NSF-Guidingtouren an den Rognsund, nach Vinjesjoen auf den Vesteralen und Havoeysund am Nordkap angeboten.

Für Tipps und Tricks könnt Ihr uns natürlich jeder Zeit kontaktieren und bei Interresse gleich über Angelreisen Hamburg buchen!

Wir feuen uns auf die nächste Tour am 14.09.2016!

Bis bald und tight lines!

Euer Arctic-Sea-Team

  

     

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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