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Erfolgreich auf Tiefe

22. Apr 2012 | Geschrieben von Sascha Hausmann | Kategorie:

Tiefseefischen in Norwegen
Allgemeines :
Wenn man an Norwegen denkt, fragen sich viele Angler wie fange ich die Großen Räuber der Tiefsee. Wie stelle ich es an , die Großen Lengs und Lumb´s zu überlisten und worauf muss ich achten , diese Tipp´s sollen ihnen helfen die Richtig vorbereitet zu treffen um in Norwegen , dass richtige Material am Bord zu haben um den räubern der Tiefe nachzustellen.Viele Angler scheuen dass Fischen in der Tiefsee , weil es ein Schweres und nicht einfaches Fischen ist , vieles hängt von den Gegebenheiten ab wie Revier , Beschaffenheit des Grundes , dem Wetter ….ja dass Wetter ist ein Entschiedener Faktor die uns Tiefsee Fischern einen Dicken Strich durch unserer vorhaben machen kann …..denn bei Strömungen bis zu 1 Meile ( über den Grund ) sind nur noch mit ….1000 g machbar …alles darüber hinaus ist es nicht schön zu fischen , es ist schon ein Kampf den Köder zum Wechseln an die Oberfläche zu drehen.

Aber , wenn man alles richtig gemacht hat , dass Wetter passte , Mann hat den Richtigen Punkt angefahren , die Richtige Driftrichtung bekommen , den Köder richtig gewählt ….und dann hat einer der Räuber der Tiefsee auch noch Hunger ….ist dieser Drill einfach Geil !
Diese Hammerharten Schläge , die Ersten Fluchten ….und dann die Gedanken , dass noch 250m Schnur zischen Dir und dem Fisch sind !

Aber was genau ist Tiefsee Fischen , die Tiefsee ein unbekannter Lebensraum, in Völliger Dunkelheit , leben noch nicht entdeckte Lebensformen und Fische .
Mann weiß nie was dort unten an den Köder geht , ist es ein Leng , oder ein Lump , oder ein großer Heilbutt , ein Seeteufel , ein Eishai !
Genau dass ist der Reis des Tiefseefischens , die bei 150 m beginnt und die man realistisch bis zu 380m durchführen kann , dann wird es sehr schwierig mit 1000g tiefer zu kommen .

Mann fragt sich natürlich , warum Fischen wir so Tief und diese Frage ist sehr leicht zu beantworten , die Fische die in diesen Tiefen jagen sind keine kleinen mehr , dass Nahrungsangebot ist nicht so schlecht da unten , denn in diesen Tiefen , sind die Schwärme der Qctopusse zu hause , die Hauptnahrungsquelle der Fische der Tiefsee.

In erster Line fangen wir in der Tiefsee die oben genanten Fische , wobei die Hauptfische der Leng und der Lump sind , einen Heilbutt in diesen Tiefen zu bekommen ist aber nicht auszuschließen , den Seeteufel bekommt man bis Tiefen von 90-150m , wobei dieser Fang ein absoluter Glückfall ist , denn dieser Fisch liegt am Boden herum und man muss ihm den Köder vor die Nase legen , sodass seine Antennen diesen wahrnehmen und er zupackt .

Das Revier , das Gerät , die Technik ! Viele fragen sich wo macht das Tiefsee Fischen richtig sinn , ich würde die Line von Süden Norwegens bis zur Mittel grenze Trontheim ziehen , wobei Hitra ein Begriff für Dicke Lengs sind , aber auch im Süden werden oft gute Langfische und Lumbs gefangen . Mein Motto ist , große Fische sind überall , Mann muß nur darauf fischen ….
Hotspotz sind auf der Tiefenkarte , für Lengs Tiefe enge Schluchten , zerklüftete Unterwasser Gebirge , die den Meeresboden durchziehen, für die Lumben sollten flache lehmige Boden gesucht werden , diese sollten kleine Vertiefungen aufweisen , in dehnen die Lumben gerne auch in Gruppen liegen und auf Beute warten …!
Das GerätZum Material , es kommt auf die richtige Zusammenstellung an , d.h die Rolle sollte ein Fassungsvormögen von 600-800 m 0,30 geflochtener Schnur besitzen ( Bild Aruba ) ein Zweiter Gang , wäre ein Gutes nützliches Werkzeug , die Rute sollte ein Wg von 1000 g haben oder 50lbs und max. 2,40 m lang sein .( Bild Rhino DF D&D )
Ein Gimbal ist bei diesen Tiefen zu empfehlen ( Bild Zebco Gimbal ) .Ein Schnurzähler ist ein sehr guter Helfer um die genaue Tiefen zu treffen um auch ggf. beim Driften unterschiedliche Grundbeschaffenheiten auszugleichen
Die TechnikIch versuche immer in der Tiefe die Drei Wichtigsten Sinnes Organe der Fische anzusprechen, d.h. die Augen, mit Glowing Farben, die z.b. in den Gummi Tintenfischen verarbeitet sind , die Seitenlinie , eines der Wichtigen Organe der Fische und Grande in der Tiefsee , wo niemals die Sonne scheint , müssen wir diesem Organen sondere Aufmerksammkeit geben , nur wie bekommen wir Schallwellen in 300m tiefe ? Da helfen uns Rassel in Wallerposen weiter , in diesen sind Rasseln eingebaut , die bei der Bewegungen der Strömung gegen einander schlagen und dadurch in dass Wasser eine Schallwelle abgeben , diese muss nicht doll sein , denn in 300m Tiefe ist alles für Raubfische interessant was anderes ist .
Jetzt dürfen wir nur nicht die Nase vergessen , die über Kilometer, die Duftstoffe aufnehmen können , die im Wasser sind um Beute zu finden , nur wir bekommen wir Gerüche in die Tiefe ? bei einem Futterkorb , werden wir nicht viel erfolg haben , da wenn dieser in 300m angekommen ist , nur noch Haut , oder gar ganz leer sein , denn unser Futterkorb wird auf dem Weg Total ausgewaschen .
Wir haben über die Jahre das Deep Sea Dipper Rig ( Foto ) entwickelt , mit einer Fläche aus PSP , dieses Poröse Material ermöglicht es Lockstoffe ( Foto Lockstoffe ) mit einer Hohen Konzentration in die Tiefe zu bringen , ohne dass dieses Ausgewaschen wird .
Da dieses Material , die aufgenommen Flüssigkeit langsam in dass Wasser abgibt , kann der Geruch des Köders noch verstärkt werden .
Wir fischen am Liebsten , mit Systemen die Hinter dem Blei sind ( Foto Squit Killer ) , diese werden an einem 30 cm Boom ( Foto Deep Water Anti Tackel Boom ) befestigt , sodass mein Köder in der Absinkfase sich nicht um meine Hauptschnur Wickel kann , es ist Ärgerlich wenn Wir auf 300 m ankommen , wir eine Halbe Stunde Fischen eine Top Drift hatten und uns wundern , dass nicht Beißt , weil sich der Köder beim Herunterlassen vertüddelt hat.
Tipp : nie mit voll offener Bremse den Köder ablassen , so vermeidet man zusätzlich die Gefahr des vertüddeln .Ich fische am liebsten mit Doppelhaken Systemen , d.h. Großen Haken ( 12/0 vorne ( ende der Mundschnur ) , 10/0 hinten zum Boom ) diese bestücke ich mit einer Großen Makrele oder einen Großen Hering um so größer um so besser , denn wir wollen große Fische erbeuten , an den Spruch „ Große Köder , Große Fische ist bei Fischen in der Tiefsee echt was dran .
Ich biete den Köder bei Leng fischen immer 8-15 m über dem Grund an , einmal um den lästigen Haien zu entgehen , zum anderen um Hänger zu vermeiden , die Erfahrungen sind durchweg Positiv , sodass die Lengfische es nicht abschriegt , ihren Schützenden Grund zu verlassen um sich den Köder zu Holen , die Bisse sind auch dem entsprechend heftig .
Erst kommt ein ….“So sagen Wir dazu „ vorsichtiges anpacken des Köders ….so ein bippern in der Spitze …telefonieren , wenn man den die geduld aufweist , wird das nächste anpacken heftiger , ein beherztes andrehen vorausgesetzt , merkt der Fisch , dass er nicht so leicht wieder zum Grund kommt und gibt voll gas , jetzt müssen die Rute und die Rolle sehr gut funktionieren , die Rolle muss Sauber die Schnur über die Bremse abgeben , die Rute muss die Schläge Sauber auffangen , wenn der Fisch die erste Flucht gesetzt hat , muss man gegen halten , nicht dass dieser sich in einer Felsspalte festsetzt , also gegen an !
Jetzt werden sich die Großen Haken bezahlt machen , und die 1,0mm Momofile Schnur die Wir Fischen , denn jetzt geben wir Alles um den Leng vom Grund wegzubekommen , dieses kann je nach Größe der Fische einige Zeit in Anspruch nehmen , wenn der Fisch erstmal unter der 100m Grenze ist , hat er meistens verloren , diesen Druckausgleich bekommt der Fisch nicht mehr hin und er kommt die ein Luftballon nach oben , da denk man im ersten Moment …mist ich habe ihn verloren ….nein , er kommt nur schneller hoch , als Wir die schnurr einkurbeln !
Wenn dann , etwas weiter weg vom boot dieser große Weiße/Gelbe Schlauch nach oben kommt ….und man diesen Gegafft an Bord hat , alles von einem abfällt und man hat diesen Räuber der Tiefsee überlistet und gelandet ….diese Gefühl ist Toll und macht alle Stratzen vergessen , dass ist die Faszination Tiefsee Fischen auf die Dicken Räuber aus der Dunkelheit.

Das Fischen mit einem Pilker ist auch noch eine Alternative , der Drilling sollte zusätzlich mit Fischfesten ( Seelachs , Makrele , Hering ) gespickt werden , auch hier verwenden wir Pilker von 400g-1200g , je nach den Wetterverhältnissen . Diese Pilker müssen mit Starken Drillingen und Springringen ausgestaltet sein , sodass wir den Fisch in der Tiefe die Stirn bieten können , es ist sehr Ärgerlich , wenn man seinen Fisch es Lebens verliert , nur weil dass Material nachgibt.
Der Pilker wird auch 8-15 m über den Grund geführt , genau wie bei der Reinen Natürköder Montage.
Viel Erfolg wünschen Sascha Hausmann und Sven Weide

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Tags: Arctic Sea Team News

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