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6. Bootesanglertreffen „Hand in Hand für einen guten Zweck“ in Warnemünde

15. Jan 2018 | Geschrieben von S.Weide | Kategorie: Companynews, Hauptnews, Highlights

Hallo liebe Bootsangler

Am vergangenen Samstag fand das 6. Bootsanglertreffen „Hand in Hand für einen guten Zweck“ in Warnemünde statt.
Der gute Zweck war die „DGzRS“, bei der wir Bootsangler doch alle hoffen, dass wir sie auf See niemals in Anspruch nehmen müssen uns aber dennoch freuen, dass es die Jungs und Mädels gibt, denn das vermittelt uns doch ein wenig Sicherheit auf See.
Rund 24 Boote und ein Kutter gingen am Samstag Morgen an den Start bzw. standen in den Startlöchern.
Um 7:00Uhr wurde die Veranstaltung durch Stefan Gnefkow und Horst Stark eröffnet, allerdings wurde der Start aus Sicherheitsgründen auf 8:30Uhr verlegt, was meiner Meinung nach auch genau die richtige Entscheidung war.
Der Wind wehte mit guten 4-5Bft. und Böen bis 6Bft. aus Ost-Südöstlicher Richtung, was eine doch erhöhte Welle vermuten lies.
Um 8:00Uhr wurde dann ein erfahrenes Team gebeten, einmal die Lage auf der See zu checken und nach kurzer Zeit kam die Info:
„Es läuft nur eine kleine Welle und es ist fischbar!“
Von daher wurde der Start frei gegeben und alle versuchten die größten Fische zu fangen, denn für die größten Fische der Kategorie Meerforelle, Dorsch und Plattfisch sollte es Erinnerungsgaben geben.

Von daher starteten auch wir mit unserem Skipper Gerd Huthwelker auf seiner „Yellowfin“ in Richtung offene See, denn die Meerforelle sollte das Ziel sein und in diesem Revier kennen wir uns nun einigermaßen aus.
Die Tage zuvor war es wohl durch den Kälteeinbruch doch sehr zäh, eine Meerforelle ans Band zu bekommen, was alle anderen Teilnehmer auch bestätigten.
Von daher waren wir umso glücklicher, als nach ca. 20min. die erste Sideplannerute sich verneigte und die Bremse mehr als deutlich zu hören war.
Boahhhh, war die böse, denn es war sofort klar, dass dies kein Dorsch sein würde, sondern eine stattliche Meerforelle, die auf einen mit 45g vorgebleiten Rhino Lax Spoon in der Farbe „Sandaal“ gebissen hatte.
Die war aber wirklich böse, denn sie marschierte von links nach rechts, bis ich sie für unseren Skipper Gerd, sauber einlöffeln konnte.

Am Abend brachte sie 62cm auf die Messlatte und was uns noch viel mehr freute, es war die Größte der Veranstaltung.
Insgesamt wurden von allen Booten nur 3 Meerforellen gefangen, was zu dieser Jahreszeit doch eher ungewöhnlich ist.

Bei der Abendveranstaltung, nach dem sehr reichhaltigen und guten Büffet, ich sage nur „Kürbissuppe, Pute in Currysoße, Grünkohl mit …, Schnitzel an Champignon-Rahm mit …, div. Salate, Käseplatte, Schokopudding und, und, und, gab es die Bekanntgabe der größten Fische, wo unser Gerd als „Meerforellenkönig 2018“ gekrönt wurde – herzlichen Glückwunsch.

Aber nicht nur unser Gerd war happy, nein, wir waren alle happy, denn solche Ehrungen bekommt immer nur einer übergeben, aber erarbeitet wird sowas immer als Team bzw. als funktionierende Crew und somit durften auch wir uns freuen!
Den größten Dorsch konnte Steve Reuther auf die Planken legen.
Unser Freund, K&K-Autor Dr. Sven Hille brachte es auf den 2. Platz mit seinem Dorsch und Tamo Stiemert könnte mit seinen jungen 12 Jahren den größten Plattfisch landen – auch hier herzlichen Glückwunsch an alle!
Ein guter Bekannter von mir und Angelguide, Lars Vormelker von „balticfishing“, konnte die drittgrößte Meerforelle an diesem Tag ans Band locken.

Die Überschusseinnahmen von über 1000€ werden den „Seenotrettern“ zu Gute kommen!

An dieser Stelle möchte ich mich einmal bei Stefan Gnefkow und Horst Stark für die sehr schöne und gut organisierte Veranstaltung bedanken – Jungs, macht weiter so, klasse Veranstaltung!
Das wir nächstes Jahr wieder dabei sind ist klar, denn der Meerforellenkönig 2018 muss ja dabei sein! 😉

tight lines

Sven Weide

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Jahresabschluss Lachse.

6. Jan 2018 | Geschrieben von Freddy Scheel | Kategorie: Hauptnews

Moin Moin

Zwischen den Feiertagen rief mich Jan Krohn vom Team Grizzly-Lures Deutschland an, und fragte mich, ob wir das Jahr nicht mit einer schönen Trollingtour beenden wollen. Gesagt getan, also setzte ich mich ins Auto und fuhr zu Jan, um von dort aus die letzten 300 Km  bis zum Zielhafen gemeinsam zu fahren.
Abends Angekommen, tauschten wir noch einen Schlauch für die Deckswaschpumpe aus, und testeten diese und nach einer Grillwurst ging es dann auch ins Bett, um am nächsten Tag fit für die Fischerrei zu sein.
Morgens stärkten wir uns noch beim Bäcker mit Kaffee und belegten Brötchen und stachen pünktlich um 08:00Uhr mit der „Brotherhood“ aus dem Hafen von Glowe in See.
Im erhofften Fanggebiet angekommen wurde kurz die Taktik beratschlagt und schon gingen die 6 Ruten mit ihren Ködern ins Wasser.

Bis 12:00Uhr bekamen wir lediglich eine Fangmeldung, was unserem Spaß an der Sache nicht trübte, ich witzelte noch ein wenig rum, dass meine Lachszeit ja erst um 12:25Uhr wäre und kaum ausgesprochen, rauschte auch schon die obere Riggerrute ab und nach kurzer Zeit hatten wir den ersten silbernen Lachs im Boot.

45min. später rauschte die untere Riggerrute ab und auch diesen Fisch konnten wir nach kurzer Drillzeit landen.

Im Anschluss mussten wir auch schon alles räumen und den Heimweg antreten, da  sich das Wetter zunehmend verschlechterte und wir noch gut eine Stunde zurück in den Hafen von Glowe fahren mussten.

Trotz des immer schlechter werdenden Wetters, haben wir 2 sehr schöne Fische mit in den Hafen nehmen können und vor allem hatte ich super viel Spaß und einen herrlichen Trollingtag an Bord der „Brotherhood“ von Jan Krohn – danke!
Es müssen halt nicht immer die Großen Fische sein, um glücklich und zufrieden in den Hafen zu fahren – Nein, jeder Fisch, auch die kleineren Exemplare sind sehr begehrenswert und vor allem schmecken die viel besser!

Tight Lines euer

Freddy Scheel

 

Tags: Arctic Sea Team News
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Top Start in die Meerforellensaison

3. Jan 2018 | Geschrieben von S.Weide | Kategorie: Bootsfischen, Companynews, Hauptnews, Highlights

Hallo Freunde der silbernen Ostseetorpedos

Kurz vor Weihnachten war ich mal wieder mit meinen Freunden Gerd Huthwelker und Horst Schmiedel zum Trolling unterwegs.
Es war unsere erste Tour in dieser Saison, denn so manche Probleme in der Vorbereitung machten einen früheren Start in die Saison nicht möglich.
Horst und Gerd testeten schon 2 Tage zuvor in Damp das Revier an und konnten die ersten Meerforellen der Saison auf die Planken legen.
 

Am dritten Tag und im neuen Revier, konnte ich nun endlich dazu stoßen, denn ich konnte mir in der Firma mal eine Auszeit von 3 Tagen genehmigen.
Am Mittag an der Slippe angekommen, machten mir die Jungs auch schon Feuer unter dem Hintern: „Sieh zu und zieh dich um, wir können noch locker 3 Std. fischen!“
Tja, was soll ich sagen, hatte ich eine andere Wahl – Nein
Also kurz in meinen „Ursuit“ gepellt und ab ging es aufs Wasser.
An den vermeintlichen Fangplätzen angekommen, schauten wir uns alle tief in die Augen, denn wie sollte das Setup aussehen, also welche Köder bringen wir aus – groß, klein, hell, dunkel, UV-aktiv oder auch nicht?
Für mich war klar, der Rhino Lax in den Farben „Furunkel“ und „Sandaal“ sind gesetzt, denn Furunkel „geht immer“ auf Meerforelle und Sandaal ist mein geheimer Joker oder auch das „Ass“ im Ärmel, vor allem, wenn mal gar nichts geht.
Am Ende des Tages sollte ich mit meiner Köderwahl richtig liegen, denn genau diese beiden Köder haben gestochen bzw. auf diese haben die Forellen gebissen und wie man sieht, nicht gerade die Kleinsten, denn 66 und 63 cm können sich schon sehen lassen.

    

In den folgenden Tagen wechselte das Wetter täglich.
Minus 1°C und Wind aus Süd, am nächsten Tag 5°C über dem Gefrierpunkt und Wind aus Nord und am letzten Tag bedeckter Himmel und Nieselregen bei 4°C und wieder Wind aus südlichen Richtungen. Von daher alles Andere als konstante Wetterbedingungen und nicht gerade von Vorteil für uns Meerforellenjunkies.
Aber wie sagte früher immer mein Hauptfeldwebel bei der Bundeswehr: „Leben in und mit der Lage“, also das Beste daraus machen und wir haben das Beste daraus gemacht.
Nicht das wir mega viel Spaß an Bord hatten, nein, wir haben auch richtig gut gefangen.
Viele Forellen von Ende 34cm bis 46cm konnten wir meist schon ohne sie in den Kescher zu holen, außenbords releasen, denn diese Fische sind teilweise untermaßig und sollen erst einmal wachsen oder besser gesagt, groß und stark werden.
Aber nicht nur Forellen waren an diesen Tagen unterwegs, sondern auch viele Futterfischschwärme, die ich so intensiv noch nicht im flacheren Wasser gesehen habe, sowas kenne ich eigentlich nur vor Rügen oder aus Norwegen.

Aber dennoch kamen diverse Forellen von Ende 40cm bzw. Anfang 50cm hinzu und immer wieder war „Furunkel“ mit im Spiel oder es mussten Köder aus Kupfer sein, denn die liefen auch richtig gut während dieser Tage.
Am vorletzten Tag konnte Horst eine weitere schöne 63cm Trutte landen und was soll ich sagen, natürlich auf „Furunkel“!

An diesem Tag wollte auf der Seite vom Gerd einfach nichts beißen und auf der Seite vom Horst und mir konnten wir am Ende des Tages 9 Forellen verzeichnen. Den Hohn und Spot gegenüber Gerd könnt ihr euch sicher vorstellen. 😉
Am letzten Tag zahlte uns Gerd aber alles heim, denn Rache ist süß bzw. abgerechnet wird zum Schluss oder wie sagt man immer? 😉
Dies war sein Tag, denn sein Setup war einfach fängiger, obwohl wir nicht viel anders gefischt haben.
Aber als Gerd plötzlich auf seine Slidediver-Rute einen Biss bekommt, dachten wir zuerst an einen Lachs, aber das war keiner!

Nein, es war eine stattliche Meerforelle von satten 75cm Länge, die ich mit dem Kescher „einlöffeln“ konnte – Petri Heil, denn so einen Fisch fängt man nicht alle Tage!
 

tight lines

Sven Weide

 

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