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Was machen bei Flaute ?

13. Aug 2016 | Geschrieben von Sascha Hausmann | Kategorie: Bootsfischen, Companynews, Hauptnews, Highlights, Norwegen

Hallo Zusammen,

heute morgen haben wir überlegt, was machen wir den heute ? Wir haben hier in Eidet bis jetzt alle unsere Zielfische erbeuten können, zwar hätten wir uns noch einen großen Butt gewünscht,aber wir haben ja noch zwei Angeltage.

Heute war bis zum Nachmittag absolute Flaute angesagt, da sieht es mit Butt ganz schlecht aus. Also haben wir die “ Tiefseerollen und Vorfächer“ klargemacht. Unser Ziel: Wir wollen Leng fangen.

Also Augen auf die Seekarte und die markanten Stellen suchen, abfallende Kanten mit dem Meeresgrundhinweis “ R“ für Rocks. Es dauerte nicht lange und wir hatten eine vielversprechende Stelle ausgemacht. Da wir Peter und Timo am Tag zuvor „kaputt“gemacht haben, sind Steini und ich aufgebrochen.

Schnell ein kurzer Stop an einen 10m Berg um Köderfische zu holen………..hier wurden wir übrigens noch mit richtig fetten Makrelen belohnt……., sind wir dann auf die andere Seite vom Tranoyfjorden auf einen 137m Berg, der an den Seiten auf 260m abfällt.

Köder klargemacht, Andreas hat seine Lengmontage montiert, ich wollte es eher klassisch mit einem 500g Deep Sea Pirk Pilker und Seelachs mein Glück probieren.

Unsere Köder gingen zeitgleich in die Tiefe, wir hatten eine gute Drift, so etwa 0,3 Seemeilen, also Perfekt. Es ließ nicht lange auf sich warten und ich hatte den ersten Kontakt.Etwas fand wohl Gefallen am meinem Köder…..

Aber für ein Leng sehr untypisch, mir schoss sofort in den Kopf:““ Oh nein, ne Luftpumpe“ ,so nennen wir Intern den Lump, der hier im Norden in Massen vorkommt und immer schneller am Köder ist ,wenn man nicht aufpasst und ihn zu grundnah anbietet.

Also hochdrehen und nachsehen, sind ja nur 145m……..   Als  mein Pilker an der Oberfläche erschien, staunten Steini und ich nicht schlecht, ein Rotbarsch von einer stattlichen Größe, fand den Pilker wohl ganz lecker 🙂

 

Nach einem Foto, hatte Steini dann einen heftigen Biss und dieser war mehr “ Leng Typisch“. Auch er hatte 156m auf dem Linecounter stehen und diese Meter Schnur mussten erstmal wieder auf die Rolle. Also Pump Baby Pump 🙂

Als Steini noch 10m Schnurr einzudrehen hatte sind große Luftblasen an die Wasseroberfläche gestiegen, jetzt wussten wir, dass ist unser „Zielfisch“ und an die Oberfläche kam ein schöner Leng von ca.7 Kg, wir waren genau am richtigen Platz.

 

Schnell wurde der Fisch versorgt ,dass System neu beködert und unserer Punkt wieder angesteuert. Diesmal fiel meine Wahl auf ein Rorbarschsystem,welches ich in die Tiefe schickte und Steini wieder den “ Lenggreifer“ .

Es dauerte wieder nicht lange und Andreas bekommt einen heftigen Biss, ich schaute ihn nur an und sagte : Steini, dass ist wohl dein Urlaub, Odin meint es wohl sehr gut mit Dir.

Nach scheißtreibenden 160m Schnurreindrehen lag der nächste Leng an Bord, er hatte ein Gewicht von 12 Kilo und war damit schon einer recht guten Größe zuzuschreiben.

Ich konnte, dann nur noch zwei Rotbarsche erbeuten, denn  der Wind frischte jetzt mehr und mehr auf ,wie der Wetterbericht es für den Nachmittag vorrausgesagt war und wir mussten unsere Mission „Tiefsee “ leider abbrechen.

Aber was sagt uns das ? Auch bei Flaute gibt es hier in Norwegen Fische die man beangeln kann und ich finde das Fischen über 100m immer sehr interessant und spannend.

Wir freuen uns auf die letzten zwei Tagen hier in Eidet und hoffen noch auf einen tollen Heilbutt, dem König des Nordmeer´s.

Liebe Grüße in die Heimat Tight Lines

Steini, Timo, Peter und Sascha

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Großdorsch-Alarm

12. Aug 2016 | Geschrieben von Sascha Hausmann | Kategorie: Companynews, Hauptnews, Highlights, Norwegen

Hallo Norwegenfan´s

Gestern sind wir noch ein bisschen weiter auf das offene Meer gefahren, dort liegen ein paar 35 m Plateaus, die wir unter unsere Haken nehmen wollten.

Auf dem Weg dort hin, konnten wir es uns nicht nehmen lassen,  noch einmal in „Seelachs Village“ aufzustoppen und die Seelachse mal mit der Spinnrute zu befischen. Wer das noch nicht erlebt hat, da kann ich nur sagen: „Bämmmm“!
Was für Einschläge, was für geile Drills, was für tolle Kämpfer am leichten Gerät.

 

Aber gut, gestern war Heilbutt auf dem Plan und plötzlich wieder das Funkgerät:
Hausi für Steini, Hausi hört:
Ich habe was großes am Band, meine Frage: Butt ?
Steini: Das kann ich nicht genau sagen.
Also wir nichts wie rüber um ggf. zu unterstützen, denn einen großen Heilbutt fängt man nicht alleine.

Doch was ist dort an die Oberfläche gekommen, ein riesen Dorsch, der es sich „unter“ den großen Seelachsen gemütlich gemacht hatte.
Steini, clever wie er nun mal ist, hatte einen großen Gummi durchsacken lassen und „Bämmmm“.

   

 

Nach einem wirklich „kurzen“ Fotoshooting haben wir dieses prächtige Tier wieder dem Meer übergeben, denn der Haken saß gut und wir haben schon so viel Fisch, dass wir es problemlos verkraften können.

Danach sind wir dann endlich auf die Plateaus und ich hatte meinem Sohn einen Butt versprochen und was man verspricht „muss“ man auch halten, auch wenn ich mich dabei sehr weit aus dem Fenster gelehnt hatte. Gerade bei den Butten ist das immer so eine Sache, aber aus den Erfahrungen meiner letzten Touren weiß ich, einen Fange ich immer, naja fast immer.

Aber plötzlich lief die Schnurr ab und dieses mal musste es ein Butt sein und es war einer, zwar nur ein “ Sportbutt“ aber für Timo zum üben genau die richtige Größe. Hierbei konnte Timo sich mit der Bremse und der Führung vertaut machen und hat den „kleinen Butt“ sehr gut nach oben gedrillt.

Der Haken saß auch sehr gut und als ich ihn fragte, willst du ihn mitnehmen (95cm hatte er), sagte Timo:“ Nein Papa, der soll noch wachsen, ich möchte einen größeren fangen“.
Aber ein Foto hätte ich schon gerne. Diesen Wunsch haben wir beide (der Butt und Ich) gerne erfüllt und nach einer kleinen Blitzlichtarie hat Timo den Butt wieder dem salzigen Element übergeben.

Na, wenn das Odin nicht gefallen hat weiß ich auch nicht :-).
Die folgenden Driften blieben ohne weiteren Butt Kontakt, da haben wir noch einen Berg von 5m abfallend auf 25 ausgesucht und haben mit dem Envader und Rekern noch 5 Steinbeißer geklopft, alle durfen wieder schwimmen, da diese sehr gut gehakt und für den gebrauch in der Küche zu klein waren.
Den Einzigen den wir hätten gebrauchen können, haben wir an der Bordwand verloren, der hing auch zu gut :-).

 

 

Am Ende hatten wir einen zwar bewölkten und kühlen Tag, aber dennoch einen schönen, mit wieder tollen Erlebnissen, die man nur in Nordnorwegen erleben kann.

 

 

Tight Lines

Steini, Peter, Timo und Sascha

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Die Märchen und Sagen um Senja sind wahr…

11. Aug 2016 | Geschrieben von Sascha Hausmann | Kategorie: Bootsfischen, Hauptnews, Highlights, Norwegen

Hallo Norwegenfan´s

Wir konnten gestern ausschlafen, denn die Tide war erst um 13:30Uhr ganz unten und wir wollten das volle auflaufende Wasser mitnehmen.

Also haben wir gut gefrühstückt und haben unsere Kameras eingepackt. Der Morgen begrüßte uns mit Wind (6 m/s) und Regen – es war Echt schattig auf dem Wasser. Auf der Seekarte hatten wir interessante Stellen im Süden von Eidet ausgemacht. Diese sollten dran glauben, sobald der Wind nach gelassen hatte.

Wir haben in den Rinnen unter Land angefangen und konnten schöne Dorsche erbeuten, Timo hatte gleich mal zugeschlagen (der Kleine macht sich).

 

Dann war es soweit, wir konnten das Plateau weiter draussen befischen, also haben wir unseren 19 Fuß Alubooten die Sporen gegeben – Yeeahh Bullenreiten auf dem Atlantik.

Kaum angekommen, sind die Wellen schnell runter gegangen und wir hatten eine gute Drift von 0,5kt, also nahezu perfekt. Timo hat sich gleich die schwere Spinnrute bis 300g geschnappt und den Envader mit Rekern garniert…Steinbeisser klopfen war sein Plan und es dauerte nicht lange da hatte nicht Timo sonden Steini einen Steinbeisser landen können.

 

Nach kurzem Bestaunen, war Timo’s Rute krum und er hatte auch seinen „Stoni“  gefangen – was können Kinderaugen doch strahlen !!! Es gibt nichts Schöneres.

Dann ging das Funkgerät: Hausi für Steini kommen; Hausi hört; Hausi schau mal rechts nach hinten. Was ich dann sah kenne ich von andern Fjorden,  denn das Wasser kochte. Gefühlte 1000 Möwen stachen ins Wasser, wir wussten das dort die großen Seelachse Rauben mussten, also Hebel auf den Tisch, nichts wie hin da.

Die Ruten haben wir auf dem Weg klar gemacht, 150g Pilker wurden montiert. Timo und ich ließen zeitgleich unsere Köder ins Wasser und sofort kamen die Einschläge, erst bei Timo dem die Augen fast rausgefallen sind.

 

  

Dann ist bei mir auch ein Seelachs eingestigen, Doppeldrill – Hammer.

Als die Seelachse auftauchten, war Timo’s erster Satz: Papa, was ist das ???

Unsere Boote lagen ziemlich nahe zusammen, sodass wir viel Spaß zusammen hatten. Seelachsdrehen ist zwar „geil“ nur was will man mit dem ganzen Fisch machen, wir haben nur 15 kg zum mitnhemen und das sollte nicht nur Seelachs sein , also mit Bedacht fischen.

 

Als „Beifang“ hatte Timo noch einen schönen Rotbarsch, dass wird Sven (seinen Patenonkel) besonders freuen und „Ja Sveni, Timo findet die auch gut“.

Auch hatte unser Peter einen “ kleinen Heilbutt“ als Beifang der sich wohl bei den Seelachsen verirrt hatte, dieser durfte aber wieder schwimmen gehen.

Wir sind dann wieder auf die Sandplateaus gefahren um auf die großen Heilbutte zu fischen, leider haben wir keinen „Deckel“ für unsere Kiste bekommen, aber was noch nicht ist, kann ja noch werden.

Eines steht jetzt schon fest, wir erleben hier auch grade unser „Senjamärchen“ von dem wir noch lange erzählen werden.

 

Tight Lines

 

Timo, Peter, Steini und Sascha

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