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Ruten und Buttnavigation vom Feinsten

19. Mai 2017 | Geschrieben von S.Weide | Kategorie: Bootsfischen, Hauptnews, Highlights, Norwegen

Hallo Norwegenfans

Gestern Nachmittag ging es nun zum 2. Male raus, um den Bewohnern des Meeres auf die Schuppen zu rücken.
Anfangs war der es noch ein wenig kappelig auf dem Fjord, aber später konnten wir wieder zu unseren beliebten Plätzen raus fahren und erneut wieder mit großem Erfolg.
Aber zuerst eine kleine Navigationsstory vom Feinsten!
Franz, ein Mitfahrer vom Jens ist gerade dabei, seinen Pilker auszuwerfen, als plötzlich die Rute hinterher flog.
Wieso, weshalb und warum ist komplett offen, denn auch Franz wusste in dem Moment nicht, warum er seine Rute über 70m tiefem Wasser in den Fjord geschmissen hat.
Ich denke da eher, dass er Jens seine Eigenschaften als Skipper einmal testen wollte.
Kurzer Hand lässt Jens alle Jungs die Ruten einholen und versetzt die Arvor 690 und legt sich in die Ruteneinfangdrift.
Was soll ich sagen, nach ein paar Minuten kam der Rutenbiss, ein kurzer Drill und das Angelgerät vom Franz war wieder an Bord und zum Einsatz bereit.
Ein Fisch hing allerdings nicht am Haken, dass wäre dann wohl auch des Guten zu viel gewesen.

Jetzt wollten unsere Jungs einmal sehen, wie wir mit leichtem Gerät auf Heilbutt fischen, auch wenn aktuell nicht die beste Mondphase herrscht.
Gesagt getan, also ab auf die Plateaus und auf Butt geangelt, wo natürlich wieder unsere berühmten Täter, wie Kopyto, Rasselshad und Battleshad zum Einsatz kamen.
Es dauerte auch nicht lange und die ersten Filetdorsche von 60-70cm landeten im Boot, also schon mal alles richtig gemacht – Jungs.
Den Vogel oder besser gesagt den Heilbutt hat Jens abgeschossen, denn er konnte den einzigen Heilbutt von 112cm landen, den er sich aber auch verdient hatte.

Also kann er nicht nur gezielt auf Ruten navigieren, nein, er kann auch perfekt die Butte ansteuern, was will man mehr von einem Skipper!

 

tight Lines

Sven

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So nah und doch so fern

6. Apr 2015 | Geschrieben von Sascha Hausmann | Kategorie: Bootsfischen, Companynews, Hauptnews, Highlights, Norwegen

Das Wetter in Heilhornet ist weiterhin sehr durchwachsen. Ein Glück bietet die Kjella ausreichend Schutz, um dennoch ein paar Meeresräuber zu überlisten.

Direkt vor der Haustür zu fischen, ist schon sehr bequem. Das finden die lokalen Fischer allerdings auch: Heute Morgen staunten wir schon nicht schlecht, als die Hafenausfahrt mit roten Bojen übersät war. Ein Strategiewechsel musste her: Sven fuhr dann ca. 15 Minuten zu dem Eingangsbereich einer nahegelegenen Bucht. Der Plan war gut, für den Moment. Jeder von uns fing kräftige Leos am Grund.

Heilhornet_Sascha_DorschII

Das Drill-Spektakel war jedoch wieder viel zu schnell vorbei, sodass wir unsere Suche fortsetzten. Kurze, knackige Anzeigen auf dem Echolot nahmen wir immer genauer unter die Lupe, schickten unsere Pilker auf die Reise zum Meeresgrund, aber so richtig beißen wollten unsere Freunde nicht. Vereinzelt gab es zwar immer wieder Fisch, aber so richtig überzeugt hat uns das nicht.

Heilhornet_Sven_Dorsch

Zum Nachmittag wurde es dann richtig schön ungemütlich. Ein herrlicher, norwegischer Landregen beglückte uns und wir versuchten noch ein letztes Mal in der Nähe der Anlage einen freien Platz – ohne Netzbesatz – zu finden. Einer der Fischer war bereits vor Ort und drehte gerade ein Netz ein. Das guckten wir uns aus der Nähe an. Der Frust war natürlich groß als wir die tollen Echos am Grund und die schönen Fische im Netz sahen. „Shit happens“ und weiter geht’s . Wir fanden ein vermutlich, freies Plätzchen und wurden dann prompt mit zwei Abrissen belohnt. Da wir nun kein weiteres Tackle verlieren wollten, die Nasen eh schon tropften, haben wir gemeinsam beschlossen den Angeltag zu beenden.

Timo Hoesmann, der Anlagenbetreiber, wollte nur mal kurz „für ein Stündchen“ eine weitere, neue Avor einfahren und nahm auch nur das kleine Handgepäck an Ruten und Rollen mit an Bord. So berichtete er es uns, als er nach uns im Hafen einfuhr. Dass er unterwegs einen kapitalen Dorsch von knapp 13 kg und genau 111cm überlisten konnte, glaubte er wohl selbst kaum. Wir staunten nicht schlecht und gratulieren ihm an dieser Stelle noch einmal recht herzlich zu diesem Prachtburschen. Danke, Herr Hoesmann 🙂 Heute ist das ein doppelter Grund zum Feiern. Denn heute hat auch noch seine liebe Claudia Geburtstag. Happy Birthday, liebe Claudia!

Heilhornet_Timo_Dorsch

Tight Lines,

Eurer Quantum Sea Team