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Vinjesjoen ——–Wunderschön

26. Aug 2016 | Geschrieben von Steini | Kategorie: Hauptnews, Highlights, Norwegen

Es fing alles bei einem Glühwein im Februar 2016 an. Zwei Kollegen getroffen und natürlich auf das Thema „Angeln“ gekommen. Ich erfuhr das die Beiden sich für eine Anlage im Norden entschieden haben und dieses auch schon gebucht hatten. Für mich stand schon vorher klar: 2016 gibts es ne „Männerreise“für mich und meinen Sohn nach Norge. Also noch schnell nen Freund gefragt, ob er mit seinem Sohn auch Lust habe ……und fertig war das Quartet. Also ans Telefon und meinem lieben Teamkollegen Ares von Angelreisen Hamburg angerufen: Ares ….einmal bitte Vinjesjoen 4 Person in der“ richtigen „Woche…… gesagt getan ,am 17.08.2016 war Abflug.

Nach einem wirklich katastrophalen Anreisetag ( Flieger in Hamburg 40 min zu spät getartet)und Megastress dadurch in Oslo , unser Gate für den Anschlussflug nach Evenes war eigentlich schon geschlossen,kamen wir doch völlig fertig in der Anlage an……….allerdings ohne einen Koffer und einem Rutenrohr …..es war nicht im Flieger. Wir wussten aber ,das um 23.00 Uhr noch ein Flieger landen sollte und hofften.

Am nächsten Morgen während des Früstücks kam dann das ersehnte Taxi vom Flughafen und brachte das fehlende Gepäck,die Freude war natürlich groß,jetzt konnte der Urlaub beginnen.

Ruten fertig ,Sachen ins Boot und es sollte endlich los gehen und als ob Odin den gestrigen Tag wieder gut machen wollte,weckte er uns mit einem Wetterchen vom allerfeinsten……strahlende Sonne war angesagt und Wind von 3m/s

 

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Es sollte also raus gehen -Offshore -der bekannte Krasskallen sollte unser Ziel sein. Zu meiner Überraschung war auch ein gut befreundetes Team( EBG-SEA-Team) von uns zeitgleich in der Anlage so konnten wir gleich im Verband mit mehreren Boote auslaufen, was mir gerade mit Kindern an Bord sehr gut gefällt, denn man weiß ja schliesslich nie was passiert.Doch draussen kam dann schnell die Ernüchterung:Es lief noch eine gewaltige Restdünung vom Wetter der vergangenen Tage.Laaaaaaaange Wellen kamen auf uns zu und man konnte zusehen , wie die Kids immer blaßer wurden im Gesichtund dann kam er auch der bekannte Satz:Mir wird schlecht. Also Steuer rum und ab gings in Richtung Vesteralenfjord. Auf dem Weg dorthin noch ein paar Plätze ausgemacht und man konnte deutlich sehen, wie die normale Gesichtsfarbe der Jungs wiederkam.Unsere Entscheidung sollte sich noch als Goldrichtig herrausstellen….

Also der Köder muss nass und es dauerte nicht lange und alle Ruten waren krum. Gute Dorsche kamen ins Boot bis hin zu 10 Kilo. Sie standen so zahlreich in 18 Metern Tiefe zwischen den kleinen Seelachsen das ich erstens gar nicht mehr zum angeln kam und zweitens  die Kids bremsen musste ,denn ich sollte die Fische ja auch noch alle fertig machen.

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Mit reichlich Fisch an Bord steuerten wir nach diesem ersten tollen Tag wieder den Hafen an und als nach und nach die anderen Boote einliefen,hatte zwar einige grössere Fische an Bord, jedoch aber auch nur ein oder zwei Stück davon.

 

Am nächsten morgen wurden wir wieder von einer herrlich scheinenden Sonne geweckt. Wind 1M/S aus Süd und Temperaturen von netten 20 Grad ……vom Feinsten……schnell gefrühstückt und heute sollte es raus gehen…. an eine Stelle ,welche mir am vorabend schon auf der Karte ins Auge gefallen war. Als wir wieder aus den vorgelagerten Schären raus kamen aufs offene Wasser wurde uns schlagartig klar: Da hatte jemand über Nacht das ganz große Bügeleisen in die Hand genommen und den Atlantik in einen Spiegel verwandelt -Danke Odin.

Auf dem weg zu unsrerem eigentlichen Platz machte wir schon mal an einem Unterwasserberg stop welcher so auf 30 Meter anstieg. Es dauerte nicht lange und die erste Rute bog sich wieder , ein schöner Dorsch konnte dem Skrei Shad nicht wiederstehen. Ok, wir setzen noch mal ne Drift an ……doch was war das ? Eine große schwarze Rückenflosse stach mir in einiger Entfernung ins Auge .Also nix mit neuer Drift , hin da,und zwar sofort. Was wir dann erleben durften ließ den Jungs den Atem stoppen. Natur pur hieß die Devise, eine Gruppe Orcas trieb ihr Unwesen und sie hatten sichtlich Spass dabei, einfach unglaublich. Da Jungtiere dabei waren wollten wir auch nicht zu dicht ran man kann ja nie wissen, aber ein Foto wollte ich schon gerne hat man ja nicht alle Tage. Kamera raus , wo ist das Tele?????? Ach ja ,in der Bude auf dem Tisch ! Mist verfluchter Pupkack.

Orca1

 

Nach dieser super Show ging es dann zu unserem eigentlichen Ziel und was uns hier erwartete war einfach schier unfassbar. Der Fisch stand hier gestappelt aber bis zur Decke. Wieder waren hier die Dorsche unter bzw. zwischen den kleinen Seelachsen in den flachen Bereichen. Es ging ruck zuck und alle 4 Ruten bogen sich dem Wasser entgegen. Oh Oh …..das gibts doch nicht ….oh man  …eyyy …guck mal …..kamen die Sprüche von den Jungs , denn hier waren schon andere Gegner am ziehen.

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Sportliche Freiwasserdorsche 12-13-14 Kilo zogen mit aller Kraft um nicht nach oben zu müssen,unsere Bütt füllte sich wieder mal rasant mit klasse Fischen.

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Wir drifteten mit etwa 0,8 Knoten ohne Wind nur durch die Gezeiten, perfekt.Als wir dann ins tiefere Wasser kam , blieben die Dorschbisse aus ,aber etwas anderes schnappte sich das Gummi von meinem Freund Frank und ließ seine Stationärrolle mal aufschreien. Rasant lief die Schnur runter trotz der gut eingestellten Bremse. Ein kapitaler Seelachs gesellte sich zu unseren Dorschen an Bord.

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Doch der Tag war noch nicht  zu Ende. Es fehlte uns noch was:Der Deckel für die Bütt! Die Zeit war gut ,die Drift auch ,Köder umgestellt und…..Er kam! Wieder war es Frank(angelte zum ersten mal in Norwegen) seine Rute,die sich bog und diesmal wurde  seine Multirolle auf ihre Haltbarkeit getestet. Mit ordentlich Schwung wurden 50 Meter Schnur abgezogen ,was Frank an seinem Linecounter der Rolle beobachten konnte. Eine kuze Pause ,Frank fing leicht an zu pumpen, und wieder zog die Schnur runter. Schlagartig wurde mir klar wer da unten im Wasser zog. Also Frank beruhigt,er wusste schon nicht mehr wie Ihm geschah , und Platz gemacht im Boot. Erst mal alles aus dem Weg, Ruten weg , Köder weg ,Bütt so gut wie es geht beiseite. Den Kids Ihre Plätze zugewiesen, direkt auf die Pilotensitze bitte…..anschnallen und das Rauchen einstellen ….lach. Noch war die Größe nicht richtig abschätzbar. Einige Sachen gingen mir so durch den Kopf: Fender ? ist da,Seil?ist da, Harpunenstab mit dem Haihaken? ist ….ist …ist neben dem Teleobjektiv -Daumen hoch !Also das Gaff muss reichen. Nach  2 weiteren Fluchten kurz unter der Wasserobfläche konnte wir den Fisch dann erfolgreich landen und die Freude und das Erstaunen war groß.Mit Bombenstimmung ging es zurück zur Anlage.

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Am späten Abend erzählten Wir den anderen Jungs von unsrerem sensationellen Angeltag, und es wurde gleich beschlossen das Ziel am nächsten Tag noch mal anzulaufen ,diesmal allerdings mit4 Booten. Auch das sollte wieder ein hervorragender Tag werden allerdings durch den aufkommenden Nordwind nicht mehr mit dem Vortag zu vergleichen.

 

Als Fazit möchte ich noch sagen: Eine Traumwoche mit einem (wenn das Wetter  mitspielt) wirklichen Ausnahmerevier vor der Nase,guten Booten und einem klasse Service vor Ort. Hat mich nicht zum letzten mal gesehen das kleine Örtchen ,denn ich habe da noch ne Rechnung offen ….mit ner Wand,lach

 

Bis dahin stramme Schnüre,

 

Steini

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Nordic Sea Fishing-Tour am Rognsund 2

23. Aug 2016 | Geschrieben von Sascha Hausmann | Kategorie: Hauptnews

Nordic Sea Fishing-Tour am Rognsund
Kaiserwetter am legendären Sund der Rotbarsch-Riesen bei unserer Ankunft Mitte August 2016. 24 Grad und ein warmer Südostwind stimmen uns auf eine außergewöhnliche Guidingwoche in Nordnorwegen ein. Die ersten Fangmeldungen von Freitag und Samstag: 7 Heilbutt (25 Kilo, 1,26 mit Schweizer Präzision von Heinz Linder erbeutet und der tolle Foto-Butt von Christoph Spichtinger). Steinbeißer von 102 Zentimeter Länge von Uwe Hübner und die ersten guten Dorsche. Alles garniert mit echtem Traumwetter, dem ersten Körbchen voll mit leckeren Rotkappen und einer sehr entspannten Stimmung. Heute schlug das Wetter jedoch um: Nordwestwind und etwas Regen – mal sehen wie die Fische auf die Umstellung reagieren.

Wir melden uns!

Liebe Grüße euer Arctic-Sea-Team

            

 

 

 

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Unser Nachtfischen

14. Aug 2016 | Geschrieben von Sascha Hausmann | Kategorie: Bootsfischen, Companynews, Hauptnews, Highlights, Norwegen

Hallo Zusammen,

wir leben hier in Norwegen nach den Gezeiten: Wir richten unseren Tag nach Ebbe und Flut. Jeden Tag verschiebt sich diese um eine Stunde und so kommen wir bei dieser Tour auch in den Genuss eines Nachtfischens.

Gestern fuhren wir zwei Mal hinaus. Dabei legten wir unseren Schwerpunkt auf den Fang eines großen Heilbutts. In Eidet habt ihr dafür Möglichkeiten in Hülle und Fülle.

Wir haben auf der Seekarte im Norden des Fjordes noch ein paar tolle Sandflächen ausgemacht. Es gibt Buchten mit riesen Flächen von 5-25m – ein Traum für jeden Heilbutt-Jäger.

Unser erster Trip hat jedoch nichts gebracht. Zudem erreichte uns gestern ein fieser Nordwind, der sich scheinbar auch negativ auf das Fressverhalten der Meeresräuber ausgewirkt hat. Es ist arschkalt (!) geworden. Ohne Mützen, Thermounterwäsche und Handschuhen geht es nicht mehr auf’s Wasser.

Der Wetterwechsel ist extrem: Von Sonne und kurzen Hosen bis hin zu winterlichen Temperaturen und Handschuhen: Wir schniefen alle, doch Timo und Peter hat es nun voll erwischt. Steini und ich sind gestern Abend alleine losgezogen. Um 20 Uhr begrüßte uns der stramme Nordwind mit 7-8ms. Die Ruten wurden festgezurrt und wir packten uns warm ein. Bis wir unter Landschutz waren, flogen wir quasi über die Wellen.

Nach 6 Seemeilen waren wir am Ziel. Die Drift war mit 08-1,2 sm perfekt. Unsere großen 35-40cm langen Shads führten wir an 500g Köpfen Richtung Grund.

In den ersten Driften tat sich nicht viel. Wir konnten zwar Echos von Fischen sehen, aber so richtig beißen wollten sie nicht. Doch dann konnte wieder (!) Steini einen guten Kontakt verzeichnen. Nach der ersten Flucht war jedoch klar, dass es kein Butt war. Ein toller Dorsch kam an die Wasseroberfläche, der zudem auch noch super gehakt war, sodass wir ihn nach einem wirklich kurzen Fotoshooting wieder schonend zurücksetzen konnten. Wir haben inzwischen alle Drillinge von unseren Ködern entfernt.

 

  

Nach einer weiteren Drift auf 18m riss mir ein Fisch die Schnur von der Rolle! So heftig und aggressiv! Wir dachten tatsächlich, dass jetzt endlich „die Wand“ da ist. Der Heilbutt war verdammt sportlich und hat mir einen gepfefferten Drill geliefert. Wir konnten gar nicht glauben, dass der knapp 1 Meter lange Heilbutt so eine Bambule veranstalten konnte. Dankbar für diesen Drill, setzte ich meine kleine Wand zurück ins kühle Meer.

    

   

Wir haben heute unseren letzten Angeltag. Wir geben noch einmal alles und holen unsere letzten Kraftreserven aus uns heraus.

Tight Lines

Timo, Steini, Peter und Sascha

 

 

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