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Am Ende noch ein 40Pfund-Dorschie

15. Aug 2016 | Geschrieben von Sascha Hausmann | Kategorie: Bootsfischen, Companynews, Hauptnews, Highlights, Norwegen

Hallo Norwegenfan´s,

dieses ist unser letzter Blogeintrag von dieser Eidet-Tour. Wir haben heute viele Sandrutschen, bei guten Bedingungen befischt leider kam die „Wand“ nicht.
Unser Peter hat dann noch als „Beifang“ einen 40 Pfund „Dorschie“ nach oben gepumpt. Damit hat er bei dieser Tour viele persönliche Bestmarken des Teams getoppt.

 

Wir sitzen gerade zusammen und reden über unsere Eidrücke von diesen beiden Touren. Steini meinte gerade, dass dieses mit Abstand seine Beste war.
Vom Wetter, von den Revieren und von den Fängen, einfach erstklassig und richtig gut.

Unser Fazit:
Beide Reviere haben uns definitiv nicht zum letzten mal gesehen und wir haben noch ein paar Rechnungen, gerade in Brettesnes, offen und zwar Rechnungen von schönen Fischen, die wir verloren haben.

In Brettesnes und Eidet ist die Fischerei „fast“ immer möglich. Also sind diese Reviere immer als Ziel zu empfehlen und anzusteueren. Wir werden jetzt, wenn wir zu Hause sind, das ganze Videomaterial sichten und dann „schnippelt“ unser Peter für euch was tolles zusammen.

Wir (Timo, Steini, Peter und ich) möchten uns bei Geir (Brettesne) und Oddgeir (Eidet) für die Gastfreunschaft bedanken …Tussen Takk…
Auch möchten wir uns bei den Lesern unseres Blogs bedanken und für die ganzen tollen Kommentare, die uns vermitteln, dass wir vieles richtig machen.
Ein großer Dank für die Kooperation gilt auch Angelreisen Hamburg, für die wir diese Reviere erkundet und getestet haben.

Wir gönnen uns jetzt noch ein Tour-Abschiedsbierchen und werden morgen unser Tackle packen und am Dienstag um 4:00Uhr die Heimreise antreten.

Nochmal vielen Dank …

 

Tight Lines

 

Timo, Peter, Steini und Sascha

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Unser Nachtfischen

14. Aug 2016 | Geschrieben von Sascha Hausmann | Kategorie: Bootsfischen, Companynews, Hauptnews, Highlights, Norwegen

Hallo Zusammen,

wir leben hier in Norwegen nach den Gezeiten: Wir richten unseren Tag nach Ebbe und Flut. Jeden Tag verschiebt sich diese um eine Stunde und so kommen wir bei dieser Tour auch in den Genuss eines Nachtfischens.

Gestern fuhren wir zwei Mal hinaus. Dabei legten wir unseren Schwerpunkt auf den Fang eines großen Heilbutts. In Eidet habt ihr dafür Möglichkeiten in Hülle und Fülle.

Wir haben auf der Seekarte im Norden des Fjordes noch ein paar tolle Sandflächen ausgemacht. Es gibt Buchten mit riesen Flächen von 5-25m – ein Traum für jeden Heilbutt-Jäger.

Unser erster Trip hat jedoch nichts gebracht. Zudem erreichte uns gestern ein fieser Nordwind, der sich scheinbar auch negativ auf das Fressverhalten der Meeresräuber ausgewirkt hat. Es ist arschkalt (!) geworden. Ohne Mützen, Thermounterwäsche und Handschuhen geht es nicht mehr auf’s Wasser.

Der Wetterwechsel ist extrem: Von Sonne und kurzen Hosen bis hin zu winterlichen Temperaturen und Handschuhen: Wir schniefen alle, doch Timo und Peter hat es nun voll erwischt. Steini und ich sind gestern Abend alleine losgezogen. Um 20 Uhr begrüßte uns der stramme Nordwind mit 7-8ms. Die Ruten wurden festgezurrt und wir packten uns warm ein. Bis wir unter Landschutz waren, flogen wir quasi über die Wellen.

Nach 6 Seemeilen waren wir am Ziel. Die Drift war mit 08-1,2 sm perfekt. Unsere großen 35-40cm langen Shads führten wir an 500g Köpfen Richtung Grund.

In den ersten Driften tat sich nicht viel. Wir konnten zwar Echos von Fischen sehen, aber so richtig beißen wollten sie nicht. Doch dann konnte wieder (!) Steini einen guten Kontakt verzeichnen. Nach der ersten Flucht war jedoch klar, dass es kein Butt war. Ein toller Dorsch kam an die Wasseroberfläche, der zudem auch noch super gehakt war, sodass wir ihn nach einem wirklich kurzen Fotoshooting wieder schonend zurücksetzen konnten. Wir haben inzwischen alle Drillinge von unseren Ködern entfernt.

 

  

Nach einer weiteren Drift auf 18m riss mir ein Fisch die Schnur von der Rolle! So heftig und aggressiv! Wir dachten tatsächlich, dass jetzt endlich „die Wand“ da ist. Der Heilbutt war verdammt sportlich und hat mir einen gepfefferten Drill geliefert. Wir konnten gar nicht glauben, dass der knapp 1 Meter lange Heilbutt so eine Bambule veranstalten konnte. Dankbar für diesen Drill, setzte ich meine kleine Wand zurück ins kühle Meer.

    

   

Wir haben heute unseren letzten Angeltag. Wir geben noch einmal alles und holen unsere letzten Kraftreserven aus uns heraus.

Tight Lines

Timo, Steini, Peter und Sascha

 

 

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Die Märchen und Sagen um Senja sind wahr…

11. Aug 2016 | Geschrieben von Sascha Hausmann | Kategorie: Bootsfischen, Hauptnews, Highlights, Norwegen

Hallo Norwegenfan´s

Wir konnten gestern ausschlafen, denn die Tide war erst um 13:30Uhr ganz unten und wir wollten das volle auflaufende Wasser mitnehmen.

Also haben wir gut gefrühstückt und haben unsere Kameras eingepackt. Der Morgen begrüßte uns mit Wind (6 m/s) und Regen – es war Echt schattig auf dem Wasser. Auf der Seekarte hatten wir interessante Stellen im Süden von Eidet ausgemacht. Diese sollten dran glauben, sobald der Wind nach gelassen hatte.

Wir haben in den Rinnen unter Land angefangen und konnten schöne Dorsche erbeuten, Timo hatte gleich mal zugeschlagen (der Kleine macht sich).

 

Dann war es soweit, wir konnten das Plateau weiter draussen befischen, also haben wir unseren 19 Fuß Alubooten die Sporen gegeben – Yeeahh Bullenreiten auf dem Atlantik.

Kaum angekommen, sind die Wellen schnell runter gegangen und wir hatten eine gute Drift von 0,5kt, also nahezu perfekt. Timo hat sich gleich die schwere Spinnrute bis 300g geschnappt und den Envader mit Rekern garniert…Steinbeisser klopfen war sein Plan und es dauerte nicht lange da hatte nicht Timo sonden Steini einen Steinbeisser landen können.

 

Nach kurzem Bestaunen, war Timo’s Rute krum und er hatte auch seinen „Stoni“  gefangen – was können Kinderaugen doch strahlen !!! Es gibt nichts Schöneres.

Dann ging das Funkgerät: Hausi für Steini kommen; Hausi hört; Hausi schau mal rechts nach hinten. Was ich dann sah kenne ich von andern Fjorden,  denn das Wasser kochte. Gefühlte 1000 Möwen stachen ins Wasser, wir wussten das dort die großen Seelachse Rauben mussten, also Hebel auf den Tisch, nichts wie hin da.

Die Ruten haben wir auf dem Weg klar gemacht, 150g Pilker wurden montiert. Timo und ich ließen zeitgleich unsere Köder ins Wasser und sofort kamen die Einschläge, erst bei Timo dem die Augen fast rausgefallen sind.

 

  

Dann ist bei mir auch ein Seelachs eingestigen, Doppeldrill – Hammer.

Als die Seelachse auftauchten, war Timo’s erster Satz: Papa, was ist das ???

Unsere Boote lagen ziemlich nahe zusammen, sodass wir viel Spaß zusammen hatten. Seelachsdrehen ist zwar „geil“ nur was will man mit dem ganzen Fisch machen, wir haben nur 15 kg zum mitnhemen und das sollte nicht nur Seelachs sein , also mit Bedacht fischen.

 

Als „Beifang“ hatte Timo noch einen schönen Rotbarsch, dass wird Sven (seinen Patenonkel) besonders freuen und „Ja Sveni, Timo findet die auch gut“.

Auch hatte unser Peter einen “ kleinen Heilbutt“ als Beifang der sich wohl bei den Seelachsen verirrt hatte, dieser durfte aber wieder schwimmen gehen.

Wir sind dann wieder auf die Sandplateaus gefahren um auf die großen Heilbutte zu fischen, leider haben wir keinen „Deckel“ für unsere Kiste bekommen, aber was noch nicht ist, kann ja noch werden.

Eines steht jetzt schon fest, wir erleben hier auch grade unser „Senjamärchen“ von dem wir noch lange erzählen werden.

 

Tight Lines

 

Timo, Peter, Steini und Sascha

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