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Vinjesjøen und die Wand

16. Sep 2016 | Geschrieben von Sascha Hausmann | Kategorie: Bootsfischen, Companynews, Hauptnews, Highlights, Mediaslider, Norwegen, Partnerlogos

Hallo liebe Leute

auch heute können wir euch wieder schöne Fische zeigen aber von einem können wir leider nur berichten.
Plan war heute Morgen, dass wir um 7:00Uhr abfahren und in Richtung Krasskallen fahren, wo wir anfangs mit 1,5kt getrieben sind.
Irgendwie wollten die Fische aber nicht, auch nicht am Kulen Braken – kein Gummit, kein Eisen, irgendwie „Nichts“.
Von daher kam die Idee, in den Norden zu fahren und dort die Plateaus und Kanten zu befischen, denn diese Stellen hatten wir von unserem Steini, der vor ein paar Wochen hier vor Ort war.
Gerade angekommen, da geht die Rute von Joachim Efinger auch schon krumm.

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Aber was war das, denn er konnte im ersten Moment nur halten.
Seine Fin-Nor (Traveller Valhall) war bis zum Halbkreis gebogen und seine Daiwa Saltica musste volle Arbeit leisten.
Sven war mittlerweile von seinen Guidinggästen umgestiegen, denn der Butt sollte sicher gelandet werden.
„Oh oh, das kenne ich noch ganz genau von 2011, wo ich meinen 152kg Butt landen konnte und das sah genauso aus“.
Sven sagte gleich, der ist ü 100kg, der bewegt sich nicht einen Meter, arbeitet nur mit seinem Gewicht.
Nach ca. 30-45min. musste Joachim die Rute abgeben, er konnte nicht mehr – jetzt war Hausi an der Reihe!
Die Wand, endlich hatte er eine langersehnte Wand am Band und die verlangte ihm doch so einiges ab.

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Nachdem Hausi den Butt nun auch noch einmal gut 2Std. gedrillt hatte, das riss die Schnur, denn solche langen Drills unter Voldampf, dass mögen nicht einmal die Besten Schnüre.
Obwohl Sven immer versucht hat, das Boot über dem Butt zu halten – keine Chance, der Butt hatte gewonnen.
Unschön allerdings, denn der Fisch schwimmt nun mit einem Köder in sich herum , sorry Butt!
In dem Moment war absolute Stille auf dem Boot, was wohl sicher jeder nachvollziehen kann.

Es gibt aber auch erfreuliche Sachen zu berichten, zum Beispiel von Jens Woebke, der heute mal wieder den Jackpot auf dem Boot von Sven, gezogen hat.
Als Erstes gab es schöne Dorsche:
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Dann kamen die Seelachse an die Reihe und sein Großer wog 14kg:
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Zum Schluss dann noch Rotbarsche, hier ließ er allerdings seinen Kollegen Rainer Schäfer (Landi) und Holger Wendt einmal den Vortritt, zumindest beim Foto!

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Bei Joachim Efinger kam aber auch das Glück zurück und er konnte bei Sascha auf dem Boot, herrliche Dorsche und Seelachse landen.
Sein Seelachs brachte 10kg auf die Waage.

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Morgen sind erst einmal bis zu 9m/s aus Süd gemeldet.
Mal sehen, wo wir Morgen fischen können und werden.

Wir fragen uns nur:
Warum wird das Wetter ab Morgen schlechter und windiger?
Kann es sein, dass es daran liegt, dass heute Freunde von uns in Norwegen angekommen sind und diese das schlechte Wetter mitgebracht haben?
Tight Lines an Foli und Betzie!

Grüße an alle, die gerade nicht so schön Angeln gehen können ;-))

Sascha und Sven

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Guidingtour in Vinjesjøen

15. Sep 2016 | Geschrieben von Sascha Hausmann | Kategorie: Companynews, Hauptnews, Highlights, Norwegen, Partner Logos Sidebar, Partnerlogos

Hallo liebe Leute

Seit gestern sind wir nun in Vinjesjøen angekommen, um die Teilnehmer von Angelreisen Hamburg auf dieser Tour, hier vor Ort zu betreuen.
Die Anreise war recht mühsam, denn jeder SAS-Flug hatte Verspätung und es mussten viele Leute auf Folgeflüge umgebucht werden.
Wir waren nahezu halbstündlich mit Ares, der im ARH-Büro in Hamburg saß, per Telefon in Kontakt und er hat alles perfekt gemanaget, sodass gestern doch alle Teilnehmer, wenn auch verspätet, hier angekommen sind.
Heute Morgen hieß es erst einmal ausschlafen, Boote übernehmen und gegen Mittag stand die erste Tour an.
Obwohl der Schlechtwettergarant – Sven dabei ist, schien heute Morgen die Sonne und es wehte kein Lüftchen, aber man hörte von weit draußen das Rollen der Dünung.
Im Angelrevier um den Krasskallen angekommen, wurden auch sofort die ersten Dorsche in die Boote gehoben und versorgt.
Aber nicht nur Dorsche, sondern auch die ersten 2 Heilbutte (hoffentlich auch nicht die Letzten!) dieser Tour konnten gelandet werden und der Erste brachte sogar eine “ Entbuttung“ mit sich.
Jens Woebke, der das erste Mal in Nordnorwegen ist, konnte einen schönen 95cm Butt landen und was sollen wir sagen, er ist schon jetzt Nordnorwegen versaut.
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(Wie erkläre ich es blos meiner Frau, dass ich jetzt jedes Jahr nach Nordnorwegen „muss“ – das waren seine Worte, als er seinen ersten Butt in den Armen hielt)

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Aber nicht nur Jens, sondern auch Uwe Schröder konnte gleich in den ersten Stunden zuschlagen.
Er hat damals beim Heilbuttseminar sehr gut aufgepasst, denn auch heute konnte er wieder einen Heilbutt landen.
20kg brachte er heute Abend auf die Waage – herzlichen Glückwunsch Uwe!

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Aber die Dünung, ja die verdammte, lange Dünung, machte nicht nur unserem Sascha zu schaffen – nein, einige Teilnehmer wurden relativ schnell „grün“ im Gesicht und was dann kam, ……!
Von daher hieß es abbrechen und ab in den geschützten Bereich.
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Aber auch im geschützten Bereich konnten wir schöne Fische landen und heute Abend zu Filets verarbeiten.

Wer uns und auch Rainer Korn kennt, der kennt auch unsere Lieblingsspeise in Norwegen, von unserem lieben Freund auf dem folgenden Foto!
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Richtig, die Rede ist von „Säumen“, also die Flossensäume der 2 Heilbutte, die wir heute Abend schon vernaschen konnten.

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So, Morgen soll es um 7:00Uhr raus gehen, denn laut „Y“ soll den ganzen Tag die Sonne scheinen und der Wind soll zwischen 2-4m/s aus östlichen Richtungen wehen.
Von daher allerbeste Meldung, um Morgen wieder draußen anzugreifen, in der Hoffnung, dass sich die Dünung über Nacht etwas gelegt, ansonsten wird Sascha auf einer Insel ausgesetzt, wo er dann „shore-fishing“ betreiben kann.

Wir hoffen, dass wir Morgen wieder so schöne Bilder und Fangerfolge bringen können.
Bis dann und tight lines

Sascha und Sven

 

Anbei noch ein schöner Schnappschuß:

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Vinjesjoen ——–Wunderschön

26. Aug 2016 | Geschrieben von Steini | Kategorie: Hauptnews, Highlights, Norwegen

Es fing alles bei einem Glühwein im Februar 2016 an. Zwei Kollegen getroffen und natürlich auf das Thema „Angeln“ gekommen. Ich erfuhr das die Beiden sich für eine Anlage im Norden entschieden haben und dieses auch schon gebucht hatten. Für mich stand schon vorher klar: 2016 gibts es ne „Männerreise“für mich und meinen Sohn nach Norge. Also noch schnell nen Freund gefragt, ob er mit seinem Sohn auch Lust habe ……und fertig war das Quartet. Also ans Telefon und meinem lieben Teamkollegen Ares von Angelreisen Hamburg angerufen: Ares ….einmal bitte Vinjesjoen 4 Person in der“ richtigen „Woche…… gesagt getan ,am 17.08.2016 war Abflug.

Nach einem wirklich katastrophalen Anreisetag ( Flieger in Hamburg 40 min zu spät getartet)und Megastress dadurch in Oslo , unser Gate für den Anschlussflug nach Evenes war eigentlich schon geschlossen,kamen wir doch völlig fertig in der Anlage an……….allerdings ohne einen Koffer und einem Rutenrohr …..es war nicht im Flieger. Wir wussten aber ,das um 23.00 Uhr noch ein Flieger landen sollte und hofften.

Am nächsten Morgen während des Früstücks kam dann das ersehnte Taxi vom Flughafen und brachte das fehlende Gepäck,die Freude war natürlich groß,jetzt konnte der Urlaub beginnen.

Ruten fertig ,Sachen ins Boot und es sollte endlich los gehen und als ob Odin den gestrigen Tag wieder gut machen wollte,weckte er uns mit einem Wetterchen vom allerfeinsten……strahlende Sonne war angesagt und Wind von 3m/s

 

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Es sollte also raus gehen -Offshore -der bekannte Krasskallen sollte unser Ziel sein. Zu meiner Überraschung war auch ein gut befreundetes Team( EBG-SEA-Team) von uns zeitgleich in der Anlage so konnten wir gleich im Verband mit mehreren Boote auslaufen, was mir gerade mit Kindern an Bord sehr gut gefällt, denn man weiß ja schliesslich nie was passiert.Doch draussen kam dann schnell die Ernüchterung:Es lief noch eine gewaltige Restdünung vom Wetter der vergangenen Tage.Laaaaaaaange Wellen kamen auf uns zu und man konnte zusehen , wie die Kids immer blaßer wurden im Gesichtund dann kam er auch der bekannte Satz:Mir wird schlecht. Also Steuer rum und ab gings in Richtung Vesteralenfjord. Auf dem Weg dorthin noch ein paar Plätze ausgemacht und man konnte deutlich sehen, wie die normale Gesichtsfarbe der Jungs wiederkam.Unsere Entscheidung sollte sich noch als Goldrichtig herrausstellen….

Also der Köder muss nass und es dauerte nicht lange und alle Ruten waren krum. Gute Dorsche kamen ins Boot bis hin zu 10 Kilo. Sie standen so zahlreich in 18 Metern Tiefe zwischen den kleinen Seelachsen das ich erstens gar nicht mehr zum angeln kam und zweitens  die Kids bremsen musste ,denn ich sollte die Fische ja auch noch alle fertig machen.

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Mit reichlich Fisch an Bord steuerten wir nach diesem ersten tollen Tag wieder den Hafen an und als nach und nach die anderen Boote einliefen,hatte zwar einige grössere Fische an Bord, jedoch aber auch nur ein oder zwei Stück davon.

 

Am nächsten morgen wurden wir wieder von einer herrlich scheinenden Sonne geweckt. Wind 1M/S aus Süd und Temperaturen von netten 20 Grad ……vom Feinsten……schnell gefrühstückt und heute sollte es raus gehen…. an eine Stelle ,welche mir am vorabend schon auf der Karte ins Auge gefallen war. Als wir wieder aus den vorgelagerten Schären raus kamen aufs offene Wasser wurde uns schlagartig klar: Da hatte jemand über Nacht das ganz große Bügeleisen in die Hand genommen und den Atlantik in einen Spiegel verwandelt -Danke Odin.

Auf dem weg zu unsrerem eigentlichen Platz machte wir schon mal an einem Unterwasserberg stop welcher so auf 30 Meter anstieg. Es dauerte nicht lange und die erste Rute bog sich wieder , ein schöner Dorsch konnte dem Skrei Shad nicht wiederstehen. Ok, wir setzen noch mal ne Drift an ……doch was war das ? Eine große schwarze Rückenflosse stach mir in einiger Entfernung ins Auge .Also nix mit neuer Drift , hin da,und zwar sofort. Was wir dann erleben durften ließ den Jungs den Atem stoppen. Natur pur hieß die Devise, eine Gruppe Orcas trieb ihr Unwesen und sie hatten sichtlich Spass dabei, einfach unglaublich. Da Jungtiere dabei waren wollten wir auch nicht zu dicht ran man kann ja nie wissen, aber ein Foto wollte ich schon gerne hat man ja nicht alle Tage. Kamera raus , wo ist das Tele?????? Ach ja ,in der Bude auf dem Tisch ! Mist verfluchter Pupkack.

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Nach dieser super Show ging es dann zu unserem eigentlichen Ziel und was uns hier erwartete war einfach schier unfassbar. Der Fisch stand hier gestappelt aber bis zur Decke. Wieder waren hier die Dorsche unter bzw. zwischen den kleinen Seelachsen in den flachen Bereichen. Es ging ruck zuck und alle 4 Ruten bogen sich dem Wasser entgegen. Oh Oh …..das gibts doch nicht ….oh man  …eyyy …guck mal …..kamen die Sprüche von den Jungs , denn hier waren schon andere Gegner am ziehen.

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Sportliche Freiwasserdorsche 12-13-14 Kilo zogen mit aller Kraft um nicht nach oben zu müssen,unsere Bütt füllte sich wieder mal rasant mit klasse Fischen.

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Wir drifteten mit etwa 0,8 Knoten ohne Wind nur durch die Gezeiten, perfekt.Als wir dann ins tiefere Wasser kam , blieben die Dorschbisse aus ,aber etwas anderes schnappte sich das Gummi von meinem Freund Frank und ließ seine Stationärrolle mal aufschreien. Rasant lief die Schnur runter trotz der gut eingestellten Bremse. Ein kapitaler Seelachs gesellte sich zu unseren Dorschen an Bord.

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Doch der Tag war noch nicht  zu Ende. Es fehlte uns noch was:Der Deckel für die Bütt! Die Zeit war gut ,die Drift auch ,Köder umgestellt und…..Er kam! Wieder war es Frank(angelte zum ersten mal in Norwegen) seine Rute,die sich bog und diesmal wurde  seine Multirolle auf ihre Haltbarkeit getestet. Mit ordentlich Schwung wurden 50 Meter Schnur abgezogen ,was Frank an seinem Linecounter der Rolle beobachten konnte. Eine kuze Pause ,Frank fing leicht an zu pumpen, und wieder zog die Schnur runter. Schlagartig wurde mir klar wer da unten im Wasser zog. Also Frank beruhigt,er wusste schon nicht mehr wie Ihm geschah , und Platz gemacht im Boot. Erst mal alles aus dem Weg, Ruten weg , Köder weg ,Bütt so gut wie es geht beiseite. Den Kids Ihre Plätze zugewiesen, direkt auf die Pilotensitze bitte…..anschnallen und das Rauchen einstellen ….lach. Noch war die Größe nicht richtig abschätzbar. Einige Sachen gingen mir so durch den Kopf: Fender ? ist da,Seil?ist da, Harpunenstab mit dem Haihaken? ist ….ist …ist neben dem Teleobjektiv -Daumen hoch !Also das Gaff muss reichen. Nach  2 weiteren Fluchten kurz unter der Wasserobfläche konnte wir den Fisch dann erfolgreich landen und die Freude und das Erstaunen war groß.Mit Bombenstimmung ging es zurück zur Anlage.

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Am späten Abend erzählten Wir den anderen Jungs von unsrerem sensationellen Angeltag, und es wurde gleich beschlossen das Ziel am nächsten Tag noch mal anzulaufen ,diesmal allerdings mit4 Booten. Auch das sollte wieder ein hervorragender Tag werden allerdings durch den aufkommenden Nordwind nicht mehr mit dem Vortag zu vergleichen.

 

Als Fazit möchte ich noch sagen: Eine Traumwoche mit einem (wenn das Wetter  mitspielt) wirklichen Ausnahmerevier vor der Nase,guten Booten und einem klasse Service vor Ort. Hat mich nicht zum letzten mal gesehen das kleine Örtchen ,denn ich habe da noch ne Rechnung offen ….mit ner Wand,lach

 

Bis dahin stramme Schnüre,

 

Steini

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