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Traum Trutten beim Trolling

22. Jan 2017 | Geschrieben von S.Weide | Kategorie: Bootsfischen, Hauptnews

Hallo Leute

Seit letzten Montag sind meine Freunde Gerd Huthwelker und Horst Schmiedel in Warnemünde und fischen dort auf Meerforellen. Die ersten Tage wurden sie noch von „HP“-Will begleitet, denn ich musste arbeiten und konnte die Jungs leider nicht unterstützen.

Montag war Slippen angesagt und Dienstag sollte es das erste Mal zum Fischen gehen, aber warum nicht schon mittags mal ein paar Stündchen „antrollen“? Was sich ab dem Moment und in den weiteren Tagen ereignete, ist mit Worten nur schwer zu erklären. Irgendwie habe ich „whats app“ in der letzten Woche gehasst, denn täglich bekam ich von meinen Jungs Fangmeldungen, die ich ohne Bild gar nicht geglaubt hätte.

Horst Schmiedl mit 2 tollen Meerforellen (Trutten)

 

H.-P. Will mit wirklich genialen Meerforellen, die man wirklich nicht alle Tage ans Band bekommt. Die linke Meerforelle brachte ganze 74cm auf die Messlatte.

Aber nicht nur Horst und H.-P. konnten schöne Meerforellen zur Landung überreden, sondern auch mein Freund und Bootseigner Gerd, durfte aller feinstes Silber aus der Ostsee fischen, wie man an seinem Grinsen sehen kann.

 

Was man dazu allerdings wissen muss ist, dass die Jungs die meisten Meerforellen auf Köderfarben gefangen haben, die sie sonst eher auf der Ersatzbank sehen und nur im Notfall mal ins Wasser lassen. Von daher, war ich umso erfreuter, als ich die Köder sah, denn diese beiden Farben habe ich nahezu immer im Wasser, wenn es auf Forelle geht und dieses Mal waren sie ein absoluter Garant.

Furunkel, Beluga und ohne Bild noch die Farbe Sandaal als Rhino Lax Spoon waren die absoluten Topköder und ein absolutes Muss.

         

Donnerstag kamen dann wieder Meldungen, sodass ich Freitag Abend noch nach Warnemünde gereist bin, um wenigstens am Samstag noch einen Tag mit Gerd und Horst fischen zu können, denn solche Sternstunden und Tage darf man sich nicht entgehen lassen.

Nein, es sind keine Lachsbilder aus Rügen, es sind allerfeinste Meerforellen Ende 60cm bzw. Anfang 70cm

Samstag Morgen, die Jungs waren ganz entspannt und ich scharrte schon mit den Hufen, ich war heiß und zwar richtig, denn ich wollte auch so eine böse Meerforelle am Band haben, vor allem in meiner Kühlbox. Die schmecken kalt geräuchert einfach nur genial, aber auch aus dem heißen Rauch sind sie super lecker, so sagen zumindest meine Räucherfreunde.
Was soll ich sagen, morgens ein wenig mit der Revierwahl „verpokert“, aber ab mittags waren wir dann im alten Fanggebiet und Horst hatte es kaum ausgesprochen, da ging die erste Rute krumm und zwar richtig.

Nach einem doch etwas heftigerem Fight konnte ich die Trutte von Gerd sauber keschern und die Freude war groß!

Gerd mit seiner 71cm Mefo

Es dauerte auch gar nicht lange, denn die Meerforellen waren am Fressen, konnten wir weitere von ihnen landen, die wir aber wieder zurück gesetzt haben. Plötzlich kommt ein Biss und der Sandaal ist wieder mit im Spiel – ich nehme die Rute in die Hand! „Oh, die ist böse“, dass waren meine ersten Worte. Die Trutte machte richtig Rabatz und wollte sich nicht so einfach landen lassen. Ganz im Gegenteil, sie „vertüddelte“ sich sogar noch mit dem Sideplanner der Nebenrute, somit musste ich beide drillen. Trotzdem konnte Gerd die kleine „Böse“ und das Brettchen gemeinsam keschern und ihr glaubt gar nicht, wie froh ich über diese tolle 68cm Forelle war, denn zuvor wollten bei mir nur die Kleinen beißen.

 

Gerd mit seiner 71er und ich mit meiner 68er „MV“ ;-))

Zum Schluss muss ich noch einmal erwähnen, was aktuell in einigen Gebieten der Ostsee los ist, der absolute Wahnsinn!!! Ich kann mich mit meinen Jungs nur immer wieder für solche Angeltage bedanken, denn es werden auch wieder andere Zeiten kommen, wo es sehr schwer sein wird, überhaupt mal eine Meerforelle ans Band zu bekommen.
Trotzdem stimmt es mal wieder:

„Wer oft fischt, bekommt auch die guten Zeiten mit“ (der Köder muss halt nass).

Euch allen tight lines
Sven Weide

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Stoppelcup 2016

27. Aug 2016 | Geschrieben von Sascha Hausmann | Kategorie: Brandung, Companynews, Hauptnews, Highlights

Aufgeregt betreten wir das Stoppelfeld am 13. August 2016 in Ostermade an der Ostseeküste. Auf dem frisch abgeernteten Feld findet der Stoppelcup 2016 statt. Ein kleiner Haufen Werfer hat sich verabredet, um neue Bestmarken zu erreichen. Florian und ich sind als Gäste mittendrin. Unsere neuen Brandungsruten – für die kommende Brandungsangelsaison – begleiten uns.

k-Masterpiece_Horst Engelland

Zunächst schauen wir dabei zu, wie das Stoppelfeld zu einem Wurffeld umfunktioniert wird. Dazu werden Seile gespannt und Metermarken gesetzt. Bei 80m finden wir das erste Schild. Das Letzte drücken die begeisterten Werfer bei weit hinter 200 Metern in den Boden. Jeder darf sich zwei Bleigewichte aussuchen. Die zwei weitesten Würfe, mit den ausgesuchten Gewichten, zählen. Wir bieten den sportlichen Männern an, unsere Demomodelle zu testen. Einige von den Werfern haben das letzte Mal vor über 10 Jahren eine Brandungsrute mit montierter Stationärrolle in der Hand gehabt. Darunter aber auch viele, die ausschließlich mit „englischer“ Rute und Multirolle werfen. Die anfängliche Skepsis ist schnell behoben, das Interesse geweckt. Alle drei Ruten werden mit der Rolle „World Champion Surf FD“ und einer 0,28mm Trophy DC Taper Line geworfen.

k-Horst I

Dirk Christiansen wählt die Maniac Duracast Surf. Eine hochwertige Weitwurf-Brandungsrute aus dem mittleren Preissegment. Sein erster, schräg abgelegter Wurf erzielt auf Anhieb stolze 180m. Nach dem zweiten Wurf finden wir das Blei bei über 190 Metern. Er ist sich ziemlich sicher, dass diese Rute das Potenzial für 200-Meter-Würfe hat. Dirk probiert sogar einen Pendelwurf, der wirklich nur von erfahrenen Werfern durchgeführt werden sollte. Auch diesen steckt die grüne Schönheit locker weg.

k-Maniac_Dirk Christiansen

Das Meisterstück, die World Champion Surf Masterpiece, wird heute oft geworfen. Der kraftvolle und zugleich leichte Blank aus hochwertigem HM-Kohlefasermaterial verfügt über optimierte Aufladeeigenschaften. „Ein geiler Stock“ ruft Horst Engelland uns nach seinem ersten Wurf zu. 190m knackt er auf Anhieb.

k-Dirk VI

„Hart“ ist aber nicht jedermanns Geschmack: Während Dirk über 190m mit der etwas weicheren Maniac erzielt, sind seine Würfe mit der straffen Masterpiece doch deutlich kürzer. Horst schafft dagegen mit der Maniac kaum 175 Meter Würfe. Das Blei, an der schwarz-orangenen Masterpiece, ballert er jedoch auf Anhieb bei über 190m in den Boden. Wir haben für jeden Geschmack eine Rute im Programm.

Eine echte Spaßrute ist eindeutig die Iron Surf. Vor allem für Neueinsteiger im Brandungsangeln ist die blaue Rute dringend zu empfehlen. Die Iron verzeiht jeden Wurf-/Anfängerfehler. Beim Werfen bringt sie heute Ihre Bleie auf weit über 150m.

k-Horst VI

Wir beobachten an diesem Tag wirklich viele 200 Meterwürfe bei den Multirollenwerfern. Darunter gelingt es Dirk Christiansen ein Blei an „englischem“ Gerät auf 230 Meter Weite zu bringen. Hochkonzentriert und elegant pendeln die Werfer das Blei über das gelbe Stoppelfeld, um es dann von der Rute bis ans Ende des Feldes zu katapultieren. Faszinierend und beeindruckend zugleich.

k-Brandungsruten

Weitere tolle Berichte und Bilder findet ihr auf der Seite für das Meeresangeln und Distanzwerfen von Dirk Christiansen: Surfcasting-Blog

Den Stoppelcup 2016 beenden wir mit einem netten Grillabend, kühlen Drinks und entspannter Stimmung auf dem Hof von Dirk Christiansen.

Tight Lines, Betty & Flo

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Der 6. und letzte Hornhecht Cup

31. Mai 2016 | Geschrieben von Alexander Dorow | Kategorie: Companynews, Hauptnews, Highlights

Am 28.05.2016 um 6:45 Uhr war es soweit. Ich machte mich auf den Weg zum 6. Aber auch letzten Hornhecht Cup.

Es war schon ein mulmiges Gefühl auf der Fahrt nach Heiligenhafen, noch einmal die letzten 6 Jahre im Schnelldurchlauf Revue passieren zu lassen.

In Heiligenhafen in der Rauchkarte angekommen, nahm mich gleich mein Teamkollege Guido in Empfang. Um 08:00 trafen dann auch pünktlich die Teilnehmer ein, so dass ich eine kurze Begrüßung machen konnte, und wir dann das gemeinsame Frühstück genießen konnten.

Um 09:00 Uhr machten sich dann die ersten Angler/innen auf ans Wasser. Bis zum offiziellen Messen um 17:00 hatten Guido und ich genügend Zeit die Preise aufzubauen.

 

Gegen 13:00 Uhr machten wir uns dann auch auf den Weg an die Strände. Noch kurz ein zwei Telefonate geführt wo gut gefangen wurde, und los ging es Richtung Fisch.

Auf der Fahrt zum Strand erreichte mich eine Nachricht von einem Angler, dass er  den ersten Eimer bereits mit Hornhechten voll hat. Guido und ich schauten uns unglaubwürdig an. Und tatsächlich. Am Angelplatz angekommen trauten wir unseren Augen nicht. Der Eimer war voll mit Hornhechten. Das Wasser an seinem Angelplatz brodelte regelrecht. Überall waren die Schnäbel der Hornis zu sehen. Schnell ein paar Fotos gemacht, und weiter ging es zu weiteren Angelplätzen, die leider nicht so Erfolgsversprechend waren.

        

Gegen 16:00 Uhr machten wir uns dann wieder auf den Weg Richtung Rauchkarte, um dort pünktlich um 17:00Uhr mit dem Vermessen zu beginnen.

 

Nach fast 1 Stunde Messen und etwa 45min Auswertung stand der Gewinner des 6.Hornhecht Cup`s

fest.

Gewonnen hat Christian Fratzke mit sensationellen 64 Hornhechten, gefolgt von Aurel Malchow mit 34 und Andy Spira mit 30 Fischen.

                                             

Gewinner Christian Fratzke mit 64 Fischen    

Gewinnerin des Geoff Anderson Gutscheines Mandy Wolter.

Der größte Hornhecht an diesem Tag, ging Aurel Malchow an den Haken stolze 75cm war dieses Exemplar lang. Als Preis gab es eine hochwertige CASIO Uhr

Insgesamt waren 42 Teilnehmer am Start, von denen leider nur 36 Fische gefangen hatten. Am Ende hatten wir 420 Hornhechte die in die Wertung gingen.

Wie bereits schon geschrieben war es der letzte Hornhecht Cup. Ich möchte mich auf diesem Weg noch einmal bei allen Teilnehmern/innen  der letzten 6 Jahre, für die tolle Kameradschaft bei den Veranstaltungen bedanken. Wir konnten die Veranstaltung von Jahr zu Jahr vergrößern, das ist auch ein Verdienst von Euch. Bedanken möchte ich mich auch bei meine Teamkollegen/in, die mich tatkräftig in den letzten Jahren unterstützt haben.

Ein großer Dank geht auch an die Sponsoren. Einmal an den Hauptsponsor Zebco, und die Nebensponsoren CASIO, Rute&Rolle, und Geoff Anderson.

 

Gruß Alex

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