Mediaslider AST
Das Quantum Sea Team heißt jetzt Arctic Sea Team. Alle Neuigkeiten bald hier, neue Webseite, neue Veranstaltungen, neue Highlights! Sei dabei …
Seite 1 von 212
0 Vote

Vinjesjøen und die Wand

16. Sep 2016 | Geschrieben von Sascha Hausmann | Kategorie: Bootsfischen, Companynews, Hauptnews, Highlights, Norwegen, Partnerlogos

Hallo liebe Leute

auch heute können wir euch wieder schöne Fische zeigen aber von einem können wir leider nur berichten.
Plan war heute Morgen, dass wir um 7:00Uhr abfahren und in Richtung Krasskallen fahren, wo wir anfangs mit 1,5kt getrieben sind.
Irgendwie wollten die Fische aber nicht, auch nicht am Kulen Braken – kein Gummit, kein Eisen, irgendwie „Nichts“.
Von daher kam die Idee, in den Norden zu fahren und dort die Plateaus und Kanten zu befischen, denn diese Stellen hatten wir von unserem Steini, der vor ein paar Wochen hier vor Ort war.
Gerade angekommen, da geht die Rute von Joachim Efinger auch schon krumm.

dsc02167

Aber was war das, denn er konnte im ersten Moment nur halten.
Seine Fin-Nor (Traveller Valhall) war bis zum Halbkreis gebogen und seine Daiwa Saltica musste volle Arbeit leisten.
Sven war mittlerweile von seinen Guidinggästen umgestiegen, denn der Butt sollte sicher gelandet werden.
„Oh oh, das kenne ich noch ganz genau von 2011, wo ich meinen 152kg Butt landen konnte und das sah genauso aus“.
Sven sagte gleich, der ist ü 100kg, der bewegt sich nicht einen Meter, arbeitet nur mit seinem Gewicht.
Nach ca. 30-45min. musste Joachim die Rute abgeben, er konnte nicht mehr – jetzt war Hausi an der Reihe!
Die Wand, endlich hatte er eine langersehnte Wand am Band und die verlangte ihm doch so einiges ab.

dsc02175

Nachdem Hausi den Butt nun auch noch einmal gut 2Std. gedrillt hatte, das riss die Schnur, denn solche langen Drills unter Voldampf, dass mögen nicht einmal die Besten Schnüre.
Obwohl Sven immer versucht hat, das Boot über dem Butt zu halten – keine Chance, der Butt hatte gewonnen.
Unschön allerdings, denn der Fisch schwimmt nun mit einem Köder in sich herum , sorry Butt!
In dem Moment war absolute Stille auf dem Boot, was wohl sicher jeder nachvollziehen kann.

Es gibt aber auch erfreuliche Sachen zu berichten, zum Beispiel von Jens Woebke, der heute mal wieder den Jackpot auf dem Boot von Sven, gezogen hat.
Als Erstes gab es schöne Dorsche:
dsc_7027
Dann kamen die Seelachse an die Reihe und sein Großer wog 14kg:
dsc_7052

 

Zum Schluss dann noch Rotbarsche, hier ließ er allerdings seinen Kollegen Rainer Schäfer (Landi) und Holger Wendt einmal den Vortritt, zumindest beim Foto!

dsc_7063dsc_7019dsc_7067

Bei Joachim Efinger kam aber auch das Glück zurück und er konnte bei Sascha auf dem Boot, herrliche Dorsche und Seelachse landen.
Sein Seelachs brachte 10kg auf die Waage.

dsc02189 dsc02182

Morgen sind erst einmal bis zu 9m/s aus Süd gemeldet.
Mal sehen, wo wir Morgen fischen können und werden.

Wir fragen uns nur:
Warum wird das Wetter ab Morgen schlechter und windiger?
Kann es sein, dass es daran liegt, dass heute Freunde von uns in Norwegen angekommen sind und diese das schlechte Wetter mitgebracht haben?
Tight Lines an Foli und Betzie!

Grüße an alle, die gerade nicht so schön Angeln gehen können ;-))

Sascha und Sven

Share
1 Vote

Die Märchen und Sagen um Senja sind wahr…

11. Aug 2016 | Geschrieben von Sascha Hausmann | Kategorie: Bootsfischen, Hauptnews, Highlights, Norwegen

Hallo Norwegenfan´s

Wir konnten gestern ausschlafen, denn die Tide war erst um 13:30Uhr ganz unten und wir wollten das volle auflaufende Wasser mitnehmen.

Also haben wir gut gefrühstückt und haben unsere Kameras eingepackt. Der Morgen begrüßte uns mit Wind (6 m/s) und Regen – es war Echt schattig auf dem Wasser. Auf der Seekarte hatten wir interessante Stellen im Süden von Eidet ausgemacht. Diese sollten dran glauben, sobald der Wind nach gelassen hatte.

Wir haben in den Rinnen unter Land angefangen und konnten schöne Dorsche erbeuten, Timo hatte gleich mal zugeschlagen (der Kleine macht sich).

 

Dann war es soweit, wir konnten das Plateau weiter draussen befischen, also haben wir unseren 19 Fuß Alubooten die Sporen gegeben – Yeeahh Bullenreiten auf dem Atlantik.

Kaum angekommen, sind die Wellen schnell runter gegangen und wir hatten eine gute Drift von 0,5kt, also nahezu perfekt. Timo hat sich gleich die schwere Spinnrute bis 300g geschnappt und den Envader mit Rekern garniert…Steinbeisser klopfen war sein Plan und es dauerte nicht lange da hatte nicht Timo sonden Steini einen Steinbeisser landen können.

 

Nach kurzem Bestaunen, war Timo’s Rute krum und er hatte auch seinen „Stoni“  gefangen – was können Kinderaugen doch strahlen !!! Es gibt nichts Schöneres.

Dann ging das Funkgerät: Hausi für Steini kommen; Hausi hört; Hausi schau mal rechts nach hinten. Was ich dann sah kenne ich von andern Fjorden,  denn das Wasser kochte. Gefühlte 1000 Möwen stachen ins Wasser, wir wussten das dort die großen Seelachse Rauben mussten, also Hebel auf den Tisch, nichts wie hin da.

Die Ruten haben wir auf dem Weg klar gemacht, 150g Pilker wurden montiert. Timo und ich ließen zeitgleich unsere Köder ins Wasser und sofort kamen die Einschläge, erst bei Timo dem die Augen fast rausgefallen sind.

 

  

Dann ist bei mir auch ein Seelachs eingestigen, Doppeldrill – Hammer.

Als die Seelachse auftauchten, war Timo’s erster Satz: Papa, was ist das ???

Unsere Boote lagen ziemlich nahe zusammen, sodass wir viel Spaß zusammen hatten. Seelachsdrehen ist zwar „geil“ nur was will man mit dem ganzen Fisch machen, wir haben nur 15 kg zum mitnhemen und das sollte nicht nur Seelachs sein , also mit Bedacht fischen.

 

Als „Beifang“ hatte Timo noch einen schönen Rotbarsch, dass wird Sven (seinen Patenonkel) besonders freuen und „Ja Sveni, Timo findet die auch gut“.

Auch hatte unser Peter einen “ kleinen Heilbutt“ als Beifang der sich wohl bei den Seelachsen verirrt hatte, dieser durfte aber wieder schwimmen gehen.

Wir sind dann wieder auf die Sandplateaus gefahren um auf die großen Heilbutte zu fischen, leider haben wir keinen „Deckel“ für unsere Kiste bekommen, aber was noch nicht ist, kann ja noch werden.

Eines steht jetzt schon fest, wir erleben hier auch grade unser „Senjamärchen“ von dem wir noch lange erzählen werden.

 

Tight Lines

 

Timo, Peter, Steini und Sascha

Share
4 Vote

Ersfjordbotnbrygge – Seelachsparty

17. Jul 2016 | Geschrieben von Sascha Hausmann | Kategorie: Companynews, Hauptnews, Highlights, Norwegen

Hallo liebe Norwegenfans,

erneut wagten wir uns heute hinaus auf das atlantische Meer, um die Gewässer in und um den Ersfjord unsicher zu machen. Begrüßt wurden wir am Morgen mit miesem Wetter, welches sich in Regen und starkem Wind äußerte. Doch als richtige Seebären ließen wir uns natürlich nicht entmutigen und machten uns, nach dem Frühstück, auf in Richtung Insel Haja! Je näher wir dem Fjordausgang kamen mussten wir erkennen, dass an eine Ausfahrt zu den Hot Spots für Heilbutt und Dorsch, nicht zu denken war. Wir befanden uns direkt am Ende des Ersfjorden da passierte es wieder! Milliarden an Kleinfischen wurden an die Oberfläche gedrückt und das „große Fressen“ nahm seinen Lauf. Immer wieder sprangen, bei der Jagd auf die kleinen Fische, große Seelachse aus dem Wasser. In windes Eile begaben wir uns mit dem Boot direkt in den Schwarm und montierten unsere Pilker, die guten, alten „Deep Sea Pirk’s“ – unsere absoluten Geheimwaffen hier in Norwegen, wenn es Dorsche oder Seelachse fangen zu gilt. Kaum im Wasser, wurden unsere Pilker auch schon attakiert! Dreifachdrill!!!! Unsere Bremsen kreischten sich gegenseitig an und wir wussten sofort, hier kämpfen Seelachse am andere Ende der Schnur. Wahnsinn welche Kraft diese Fische entwickeln!

Am Ende des Tages konnten wir tolle Seelachse bis 8 Kg fangen und beendeten einen stürmischen Angeltag mit einer offenen Frage, um welche Fischart handelt es sich bei den Futterfischen?

   

Eine Obduktion der gefangen Fische, brachte die Erkenntnis! Es sind Tobiasfische und wie uns ein Experte (Sven Hille) erklärte, ist der „Tobi“ ein sehr wichtiger Fisch für die Fischmehl und Öl Industrie im Nordatlantik.

Für den morgigen Tag ist wieder viel Wind bis 16m/s angesagt und wir hoffen das wir trotzdem wieder raus kommen, doch eines ist schon mal Fakt! Das Revier um Ersfjordbotnbrygge ist der Hammer!!!

Beste Grüße euer Sven, Gerald und Ares

Ps:
Unser treuer begleiter bei diesem schlechten Wetter, wenn andere Kameras im trocknen bleiben müssen, die Casio Exilim Action Cam.

 

 

Share
Seite 1 von 212