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Das Quantum Sea Team heißt jetzt Arctic Sea Team. Alle Neuigkeiten bald hier, neue Webseite, neue Veranstaltungen, neue Highlights! Sei dabei …
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Nach dem Umzug wurde Gebuttet

10. Aug 2016 | Geschrieben von Sascha Hausmann | Kategorie: Companynews, Hauptnews, Highlights

Hallo Norwgenfan´s

Wir sind gestern um 6:00Uhr aufgestanden und nach Eidet-Havfiske umgezogen, was auf in der Inshore-Seite von Senja liegt .
Über diese Insel, „hinter den Lofoten“, gibt es viele Geschichten von großen Fischen, spektakulären Drills und Träume vom „personal-best“ der gebrochen wird.

Nach 6 Stunden Transfer hatten wir unsere neue Unterkunft erreicht, bezogen und haben nach dem Essen eine erste Testrunde gedreht. Der Wind kam mit 7-8m/s aus Süd-West, was aber hier kein Problem ist . Ok, kalt war es und es regnette auch, aber wir sind doch Meeresangler und in unseren Ursuit´s stört uns das nicht.
Also haben wir die erste Rinne angefahren!
Wir sind mit guten 0,5-0,8kt gedriftet und haben die Kippe der Tide mitgenommen, also waren wir in der heißen Phase der Butte.

Und plötzlich kreischte wieder Steini’s Bremse auf!
Nach kurzem Gespräch mit Andreas (der seit so langer Zeit auf einen großen Butt wartet), war uns klar ….es ist wieder ein “ Sportbutt“!

Nach den ersten, zwar sehr heftigen Fluchten, war das sehr schnell klar, „die Wand“ war es nicht :-(, aber es ist unser Ofenbutt für die nächsten Tage, lecker.

Wir sind auf „hoffentlich“ schöne und erfolgreiche Tage gespannt, denn vielleicht erzählen wir auch bald sagenumwogene Geschichten, von dieser Insel.

 

Tight Lines

Steini, Peter, Timo und Sascha

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Gestern waren Steini-Festspiele

6. Aug 2016 | Geschrieben von Sascha Hausmann | Kategorie: Hauptnews, Highlights, Norwegen

Hallo Norwegenfan´s

Unser zweiter Tag, hier in Brettesness, hat uns auch mit Sonnenschein begrüsst, wir sind mit dem „auflaufenden“ Wasser raus gefahren und haben die komplette Tide gefischt. Dazu gab es gestern „Steini“ Festspiele, denn egal wo der Bengel hingefahren ist ….gab es über Funk…Fischalarm …aber dazu nachher mehr.

Wir haben heute die Süd/Ost Insel Skrova unter unsere Köder genommen….es reiht sich dort Plateau an Plateau.
Auf der Seekarte reihen sich die Sandeinträge förmlich aneinander und wir wollten diese Stellen als erstes befischen.

  

 

Es dauerte auch nicht lange, da bin ich schon zu den Jungs zum Fototermin herübergerufen worden. Ein kapitaler Seelachs von 14kg hatte Steini’s Skrei-Shad genommen und konnte erfolgreich gelandet werden. Dieser Seelachs ist bis jetzt sein „Größter“ und somit personal-best – Glückwunsch Steini!!!

 

 

Es folgten Dorsche (nicht unter 80cm :-)), Pollacks und für unseren Peter schöne Makrelen zum Räuchern. Aber was gehört zu einem gelungen Angeltag dazu? Richtig der Deckel für die Fischkiste, also der Heilbutt.
Auch diesen konnte Steini landen. Es war zwar kein Riese, aber mit seinen 9kg auch schön und die richtige Größe zum üben, denn diese „Sportbutte“ machen einen riesen Spass an der leichten Rute und man kann erahnen was die großen Butte  für ein Spektakel machen.

Wir haben die ganze Tide in diesem Revier verbracht und konnten uns einen Eindruck machen, was dieses für Potenzial hat. Heute geht es wieder früh raus ….mal sehen was ich dann berichten kann …

 

tight lines

 

Timo, Peter, Steini und Sascha

 

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Du wunderschönes und manchmal grausames Norwegen

8. Jun 2015 | Geschrieben von Sascha Hausmann | Kategorie: Companynews, Hauptnews, Highlights

Wir haben unsere Tour extra in den Juni gelegt, weil das Wetter in den letzten Jahren immer gut um diese Zeit war. So sehr wir dieses Land lieben, so verstehen wir jetzt nicht, was wir ihm getan haben. Wir haben ein Top Revier vor unserer Haustür, mit Riffen und Plateaus, wovon wir die ganzen Jahre geträumt haben und die Erreichbarkeit dieser Top – Stellen sucht ihresgleichen…und dann das…wir haben jetzt den sechsten Sturmtag und es ist keine Besserung in Sicht.

Gestern war der einzige Tag, an dem wir Nachts fischen konnten, aber kaum an der Top – Stelle angekommen, bei super Bedingungen ( wir hatten abnehmenden Wind ), na wer kam da auf uns zu?? Richtig, unsere Freunde der norwegischen Marine, die uns auf ihre freundliche aber doch sehr bestimmende Art zu verstehen gaben, daß wir uns wieder 5sm richtung Osten in den Fjord „zurückziehen“ müssen.

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Da half uns die Freude auch nicht drüber hinweg, dass ich in der ersten Drift die wir dort gemacht haben, einen 20kg Dorsch landen konnte und wir uns schon auf eine „Hammer – Nacht“ eingestellt hatten.

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Denn wir wussten ja was YR.no vorhergesagt hatte für die nächsten Tage…
Also was sollten wir machen, die Marine war beiweitem Stärker und mit Pilkern auf die Marine werfen machte bei einer 35mm Kanone auch wenig bis gar keinen Sinn, zumal wir die Gesetze in diesem Land akzeptieren.

Also nahmen wir den Weg zurück auf uns und nach 5sm studierten wir unsere Seekarten, befragten das Ipad mit dem Navionics  nach der genauen Daten und  fanden Inshore noch ein Plateau.

Vielleicht, geht hier ja was.

Uns blieb die Erkenntnis, nachdem uns sehr Tief ein 4- strahliger Militärjet über unsere Köpfe gedonnert war, daß die Jungs das nicht zum Spaß gesagt hatten. In der ersten Drift riss uns Julien´s kreischende Bremse aus unseren Gedanken…was wäre gewesen, wenn wir da draußen hätten bleiben können? Tja, vielleicht hätte ich „meine Wand“ noch einmal an den Haken bekommen, oder Julien und/oder Gerald hätten ihre „personal best“ an Dorschen knacken können ….hätte hätte Fahrradkette.

Aber zurück zu Julien ´s kreischender Bremse. Nach kurzer Zeit hatte der Fisch seine Fluchten eingestellt, wir spekulierten, ob es nicht doch „nur“ ein guter Dorsch sein könnte. Aber als wir die Silhouette im Wasser sahen, war uns klar…ein „Sportbutt“… dieser hatte dann doch noch 12kg auf den Gräten und machte trotzdem viel Spaß im Drill.

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Dieser Biss hatte uns wieder Mut gemacht, sodass wir zu weiteren Driften auf dem Plateau ansetzten. Es dauerte nicht lange und Julien´s Bremse kreischte schon wieder los…dieses mal schien der Fisch größer zu sein, denn die Fluchten waren schon viel häftiger.
Nach 10min lag dann ein 25kg Butt bei uns an Board und wir waren wieder ein bisschen mit Norwegen versöhnt.

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Wir fuhren nach weiteren zweieinhalb Stunden ohne Fischkontakt zurück in den Hafen, in der Hoffung, daß sich YR.no doch irrt und es nicht so häftig wird wie sie es angesagt hatten, und wir doch noch einmal die Möglichkeit bekommen würden „die Wand “ zu fangen.

Wenn wir jetzt aus dem Fenster blicken, füllen sich leider unsere Anglerherzen mit Trauer, denn wir haben sogar noch mehr Wind wie vorhergesagt, sodaß an ein rausfahren Richtung Westen nicht zu denken ist.

Jetzt sitzen wir drei hier und beratschlagen, ob wir dieses wunderschöne Land schon eher verlassen, oder ob Odin uns nocheinmal ein Fenster von sechs Stunden gibt, um rauszufahren und dem nachzugehen, was wir Norwegenfans so lieben…uns den Wind um die Nasen wehen lassen, den salzigen Geschmack auf der Zunge spüren, oder die Vorfreude auf das Ungewisse zu haben, was der Nordatlantik so für uns bereithält. Das macht doch diese Leidenschaft und unsere Verbundenheit zu unserem Hobby aus.

Wir beobachten stündlich das Wetter und hoffen euch noch einmal mit uns auf eine Offshore – Reise nehmen zu können…hier auf Senja, eines der besten Reviere für große Fische das wir bis jetzt in Norwegen gefunden haben….wenn das Wetter mitspielt.

In diesem Sinne…

Grüße aus Nord – Norwegen

Julien, Gerald und Sascha

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